Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen
Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Projekte | 07.12.2018

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:

Bürgerstiftung will Frankfurt ein Opernhaus bauen

Quelle: Wentz & Co. GmbH, Urheber: Martin Wentz
So stellt sich Projektentwickler Martin Wentz das Opernhaus vor.

Quelle: Wentz & Co. GmbH, Urheber: Martin Wentz

Die Bürgerstiftung Neue Oper Frankfurt, zu deren Verantwortlichen mehrere Führungskräfte der Immobilienbranche zählen, will mittels Spenden und Bankdarlehen ein neues Opernhaus für Frankfurt finanzieren und errichten.

In einem Memorandum schlägt die Stiftung dem Frankfurter Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung vor, ihr für das Bauprojekt ein geeignetes Erbbaugrundstück zu überlassen. Zudem bietet sie an, einen langfristigen Mietvertrag zugunsten der Oper abzuschließen, der ausschließlich der Refinanzierung der Baudarlehen diene.

Ein konkreter Entwurf für das Opernhaus soll folgen, der neben einem großen Saal, Veranstaltungs- und Gastronomieflächen, u.a. eine Skybar mit Dachgarten, beinhaltet.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold
Als möglicher Standort für das Opernhaus kommt ein Grundstück im Ostend infrage, das derzeit noch von Raab Karcher genutzt wird.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Als potenzieller Standort für das Großprojekt, dessen Investitionsvolumen die Stiftung auf rund 240 Mio. Euro netto schätzt, wird die Adresse Mayfarthstraße 14 diskutiert. Das Grundstück im Ostend, das aktuell noch vom Baustoffhändler Raab Karcher genutzt wird, liegt direkt am Main. In Frankfurt macht deshalb auch schon der Begriff Mainphilharmonie die Runde.

Wentz, Lang und Wisser sind beteiligt

"Wir sind bei der Standortfrage neutral", sagt Martin Wentz. Die Entscheidung, wo das Opernhaus entstehen soll, liege allein bei der Stadt. Der Projektentwickler und frühere Frankfurter Planungsdezernent zählt zu den Verantwortlichen der Stiftung, der u.a. auch Heinz-Günter Lang, ebenfalls Projektentwickler, sowie Claus Wisser, Gründer des Facility-Managers Wisag, angehören. Gemeinsam wollen sie rund 50 Mio. Euro an Spenden für das Vorhaben einsammeln.

Hintergrund für die Stiftungsgründung ist der marode Zustand der Gebäude der städtischen Bühnen. Nach Einschätzung der Stiftung würde eine Sanierung zu viel Geld und Zeit verschlingen und den städtischen Haushalt zu sehr belasten. Sie verweist auf erfolgreiche Bürgerengagements für andere Frankfurter Institutionen wie die Alte Oper, den Palmengarten, den Zoo oder das Kunstmuseum Städel. Die Stiftung verfüge als Bauherrin gegenüber der Stadt zudem über den Vorteil, dass sie außerhalb des öffentlichen Vergaberechts agieren könne.

Die Bürgerstiftung empfiehlt, nach dem Opernneubau auch ein neues Gebäude für das Frankfurter Schauspiel zu errichten, das anstelle des heutigen Opernhauses am Willy-Brandt-Platz entstehen könnte.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!