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Transaktionen | 04.12.2018

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Joint Venture Kolbenhöfe kauft Henkel-Schwarzkopf-Areal

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Die Halle 6 wird Teil des Quartierszentrums der Kolbenhöfe.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Das Quartier Kolbenhöfe in Hamburg-Ottensen wird um das benachbarte Henkel-Schwarzkopf-Areal erweitert. Das Joint Venture aus Otto Wulff Projektentwicklung, Rheinmetall Immobilien sowie dem Altonaer Spar- und Bauverein kaufte das Grundstück vom Konsortium der ABG Unternehmensgruppe mit Köhler & von Bargen Unternehmensgruppe.

Das primär von Henkel-Schwarzkopf genutzte 17.600 qm große Grundstück an Hohenzollernring und Friedensallee wird bis 2022 durch einen Mix aus Verwaltung, Labor, Haarstudio und Shop genutzt. Mit dem Bezirk Altona hatten die Eigentümer ABG und Köhler & von Bargen ein Konzept entwickelt, mit dem schrittweise 260 Wohneinheiten entstehen sollten, davon 86 öffentlich gefördert.

680 Wohnungen entstehen auf dem Gesamtareal

Entwickelt wurde das städtebauliche Konzept vom Büro coido architects, das sich bereits 2013 in einem städtebaulichen Wettbewerb für die Kolbenhöfe durchgesetzt hatte. Auf dem 36.000 qm großen Grundstück der Kolbenhöfe zwischen der Friedensallee und den S-Bahn-Gleisen sollen bis 2023 etwa 420 Wohnungen, Raum für lokale Handwerker, Büroflächen, Nahversorgung und eine Kita entstehen.

Quelle: coido architects
Die blaue Linie bezeichnet das bisherige Quartier Kolbenhöfe, die rote Linie das hinzugekaufte Henkel-Schwarzkopf-Gelände. Links das von Quantum entwickelte Wohnquartier auf dem bisherigen Standort des Euler-Hermes-Hochhauses.

Quelle: coido architects

Die Genossenschaft Altonaer Spar- und Bauverein (altoba) errichtet nach dem bisherigen Stand der Planung im Rahmen des Projekts Kolbenhöfe 130 Wohnungen, davon 120 öffentlich gefördert. Bei der Entwicklung des Henkel-Schwarzkopf-Quartiers übernimmt die altoba den Bau der geförderten Wohnungen. „Wir haben nördlich und südlich über 2.000 Wohnungen im Bestand“, erklärte Burkhard Pawils, Vorstandsvorsitzender der altoba.

Handwerkergenossenschaft übernimmt sanierte Halle 7

Die übrigen gut 460 Wohnungen im neuen Gesamtquartier werden von Otto Wulff Projektentwicklung sowie Rheinmetall Immobilie als frei finanzierte Eigentums- und Mietwohnungen realisiert. Sie übernehmen bis Anfang 2019 auch den Umbau der Halle 7, die dann zum Ausbau der aus 15 Handwerkern bestehenden Genossenschaft H7 übergeben wird. Die Mehrheit hatte die Halle infolge der 2009 quasi über Nacht erfolgten Schließung der Kolbenschmidt-Produktion genutzt. Erhalten für Kultur, Gastronomie, Gewerbe, Ateliers bleibt auch das Mittelschiff der Halle 6, die um Neubausegmente erweitert wird. „Wir sind als Joint-Venture-Partner dazugekommen, als der B-Plan bereits fertig war“, sagt Andreas Seithe, Geschäftsführer der Otto Wulff Projektentwicklung. „Das ist wirklich ein Vorzeigeprojekt für urbane Mischung.“

Hochbaustart Mitte 2020

Holger Gradzielski, Geschäftsführer von Rheinmetall Immobilien, erwartet, dass die Abbrucharbeiten für die Kolbenhöfe sowie der nötige Bodenaustausch bis Mitte kommenden Jahres abgeschlossen sein werden. Der Bau der öffentlichen Erschließung durch das Joint Venture startet Anfang kommenden Jahres. Gradzielski rechnet mit dem Beginn des Hochbaus für Mitte 2020.

Transaktion: Hamburg, Daimlerstraße

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