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Märkte | 27.11.2018

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Frankfurt kratzt die letzten freien Flächen zusammen

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies
Auf den ersten Blick gibt es noch viel Grün im Frankfurter Stadtbild. Bei genauerer Analyse von Nutzungskonflikten, Naturschutz und anderen Planungsbeschränkungen bleiben nur wenige Flächen für die Stadtentwicklung übrig.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies

Wo können Wohngebiete verdichtet werden? Wo darf Ackerland zu Gewerbefläche werden? Erste Fakten zur langfristigen Flächenplanung der Stadt Frankfurt sind an die Öffentlichkeit gedrungen.

Die Frankfurter Stadtverwaltung will Anfang 2019 das seit Jahren angekündigte integrierte Stadtentwicklungskonzept vorlegen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung veröffentlichte bereits jetzt Eckpunkte aus der Entwurfsfassung. Demnach soll bis 2030 Raum für 60.000 zusätzliche Wohnungen geschaffen werden, sowohl durch neue Wohnquartiere als auch durch die Nachverdichtung insbesondere in Nachkriegswohnbezirken. Das Nachverdichtungspotenzial wird mit 10.000 Wohneinheiten beziffert.

Insgesamt wurden 222 Flächen bewertet, unter den als aussichtsreich eingestuften sind allerdings viele, die bereits aus der politischen Debatte bekannt sind, beispielsweise der umstrittene geplante Stadtteil an der Grenze zu Steinbach und Oberursel, der Pfingstberg zwischen Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach oder die Konversion des Busdepots am Römerhof, Letztere erweitert um eine mögliche Wohnbebauung der jetzigen Messeparkplätze. Als Fortsetzung des Bestands sollen demnach kleinere Flächen im Osten von Eschersheim, nordwestlich und nordöstlich von Höchst und nördlich von Bergen-Enkheim für Wohnbebauung ausgewiesen werden. An mehreren Stellen soll versucht werden, in urbanen Mischgebieten Wohn- und Gewerbenutzungen auf engem Raum in Einklang zu bringen, unter anderem im Mertonviertel, am Südwestrand von Bergen-Enkheim und am Gutleuthafen.

Neue Gewerbegebiete an der A 5

Für die reine Gewerbeentwicklung sind neben dem bereits bekannten Projekt eines interkommunalen Gebiets zusammen mit Maintal eine Neuausweisung zwischen dem Autobahnkreuz Bad Homburg und Nieder-Eschbach, eine Fläche westlich der A 5 an der Grenze zu Oberursel-Weißkirchen und ein Areal am Main-Taunus-Zentrum angepeilt. Für Letzteres gibt es den konkurrierenden Vorschlag des Regionalverbands Rhein-Main, dort ein Wohngebiet anzulegen. Ausbau kleinerer bestehender Gewerbeflächen in Seckbach, Fechenheim und Rödelheim sowie eine effizientere Nutzung des Industrieparks Höchst sind ebenfalls Bestandteil des Entwurfs.

Insgesamt bleiben der städtische Grüngürtel und Kleingartenanlagen von einer Überplanung weitgehend verschont. Über die Bebauung dieser Grünflächen hatte es in Frankfurt bereits mehrfach scharfe politische Auseinandersetzungen gegeben.

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