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Unternehmen | 27.11.2018

Von Harald Thomeczek

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Esprit
  • Personen:
    Anders Kristiansen
  • Immobilienart:
    Einzelhandel

Esprit hat die ersten 28 Verlustbringer identifiziert

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christoph von Schwanenflug
Der Esprit-Laden in Wiesbaden existiert - noch.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christoph von Schwanenflug

Esprit macht ernst: Das mit Umsatzrückgängen und operativen Verlusten kämpfende Modeunternehmen hat "Lösungen" für eigene Läden gefunden, die rote Zahlen schreiben.

Der Sanierungskurs von Esprit nimmt langsam Konturen an. Der seit Juni 2018 amtierende Vorstandschef Anders Kristiansen hat auf einem Investorentag in Hongkong jetzt die Grundzüge seines Restrukturierungsprogramms für das angeschlagene Modeunternehmen vorgestellt. Unter anderem hat Esprit für 28 verlustbringende eigene Geschäfte in Europa entweder schon eine Lösung gefunden oder dem Vermieter zumindest schon einen Lösungsvorschlag präsentiert.

Das Spektrum möglicher Lösungen umfasst folgende Optionen: Mietreduktion, Flächenschrumpfung oder Schließung/Auslaufen des Mietvertrags. Ob und - wenn ja - wie viele der 140 Geschäfte in Deutschland geschlossen, verkleinert oder nur zu einer geringeren Miete weiterbetrieben werden, konnte ein Sprecher nicht sagen. Weltweit hat Esprit 586 Läden.

Expandiert wird nur in Asien

Während Esprit in Europa bzw. Deutschland seine Ladennetze ausdünnt und neue Flächen allenfalls als Ersatz für leistungsschwache Läden anmietet, plant der Modekonzern in Asien mit rund 300 Neueröffnungen in den kommenden fünf Jahren. Allein in China sind 220 Geschäfte geplant, in anderen asiatischen Ländern weitere 78. Für August 2019 kündigt Esprit außerdem ein neues Ladenkonzept und ein neues Sortiment an. Mit Click & Collect (online bestellen, im Laden abholen) oder der Möglichkeit, online bestellte Kleidungsstücke im Laden zurückzugeben, will Esprit zusätzlich mehr Leben in seine Filialen bringen.

Esprit will bis zu 190 Mio. Euro für die Eliminierung verlustreicher Läden und den sonstigen Konzernumbau in die Hand nehmen. Diese Investitionen sollen sich in zwei bis drei Jahren auszahlen.

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