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Unternehmen | 27.11.2018

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Demire verabschiedet sich vom Facility-Management

Demire strukturiert sein Facility-Management komplett um. Das Unternehmen verspricht sich davon mehr Flexibilität und einen Schub für seine Wachstumspläne.

Deutsche Mittelstand Real Estate (Demire) hat das Facility-Management für sein Portfolio aus dem Unternehmen hinaus verlagert. Dieser Geschäftsbereich wurde vollständig an Praedia verkauft. Bei Praedia handelt es sich um ein Tochterunternehmen, das Demire 2015 erworben hatte. Seit Anfang 2018 ist Stefan Herb, Leiter des Beteiligungsmanagements von Demire, einer der Geschäftsführer von Praedia. Bestehende Verträge zum Facility-Management bleiben vom Verkauf vorerst unberührt, sollen aber zukünftig neu vergeben werden.

Darüber hinaus hat Demire zum November 2018 das Property-Management für rund 80% des Immobilienportfolios an Strabag Property and Facility Services vergeben. "Mit diesem Auftrag steigern wir die von uns betreuten Mietflächen in Deutschland um 600.000 auf über 5,6 Mio. qm", sagt Marko Bohm, Geschäftsführer Real Estate Management bei Strabag PFS. Der Strabag-Auftrag umfasst für bundesweit 73 gewerblich genutzte Objekte die Mieterbetreuung, die Steuerung und Überwachung von Dienstleistern, die Steuerung von Umbaumaßnahmen, die Buchhaltung und das Reporting.

Das restliche Fünftel des Portfolios besteht aus indirektem Besitz von Demire über die Beteiligungsgesellschaft Fair Value Reit. Dessen Verwaltung liegt bereits beim externen Dienstleister IC Property Management. Parallel will Demire das interne Asset-Management ausbauen. Durch die Umstrukturierungen soll jährlich ein niedriger siebenstelliger Betrag eingespart und das geplante Wachstum des Portfolios vom derzeitigen Gesamtmarktwert von 1,1 Mrd. auf 2 Mrd. Euro unterstützt werden.

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