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Unternehmen | 26.11.2018

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:

München: Ein exklusiver Businessclub für Geschäftsreisende

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze
Private Business Lounge statt Hotellobby: Svyt setzt auf Exklusivität und Diskretion.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze

Geschäftsleute, die viel unterwegs sind, nutzen die Lounge im Flughafen gerne, um Termine zu machen oder Wartezeiten mit arbeiten und lesen zu überbrücken oder einfach nur, um die Beine auszustrecken. Dieses Konzept bringt der Newcomer Svyt nun in die Innenstädte.

Von außen sieht man es dem Haus in der Münchner Innenstadt nicht an. Doch in dem unschönen Bürohaus in der Hildegardstraße, unweit vom Marienplatz und Maximilianstraße, versteckt sich auf einer Etage ein 300 qm großer Businessclub. An der Straße weist nur ein Klingelschild diskret auf den Club hin. Im Club selbst herrscht ein gediegenes Ambiente. Gemütliche Sitzecken mit Designermöbeln, kleine Arbeitsnischen, ein großer Ess- und Arbeitstisch, ein Konferenzraum und eine Fernsehecke mit Sofa sollen Wohnzimmeratmosphäre bieten.

"Geschäftsleute sollen sich in der Großstadt zurückziehen können", sagt Jan Lehmann, einer der Gründer von Svyt. Die Zielgruppe seien Entscheider, die effizient arbeiten und eben nicht die Zeit zwischen zwei Terminen am Flughafen, in Cafés oder in einer Hotellobby totschlagen wollten. Hier sieht sich Svyt als Alternative zu den Lounges am Flughafen, einem klassischen Coworkingspace und der Hotellobby.

Einfache Mitgliedschaft

Svyt setzt dabei auf Exklusivität und Diskretion. Die einzelnen Bereiche sind durch schallschluckende Elemente abgetrennt, Telefone müssen auf lautlos gestellt werden. Um die Lounge nutzen zu können, muss man Mitglied werden. Man wolle es so einfach wie möglich halten, sagt Lehmann. Die Mitgliedschaft ist monatlich kündbar. Es lassen sich auch Tagestickets buchen oder eine individuelle Firmenmitgliedschaft vereinbaren.

Da es keine ständig wechselnde Laufkundschaft gibt, können in dem Private-Business-Club neue Netzwerke entstehen. Wer den Club diskret betreten möchte, hat über die angrenzende Parkgarage direkten Zutritt. Auch Gäste kann man mitbringen, um etwa ein heikles Gespräch auf neutralem Boden zu führen, ohne Angst haben zu müssen, dass der Nebentisch mithört.

Schneller Internetzugang, Drucker und Scanner sind für jene, die ein paar Stunden mit Arbeiten überbrücken wollen. Internationale Zeitschriften liegen aus, die kleine Bar bietet Snacks und Getränke, der Concierge am Eingang prüft nicht nur die Zugangsberechtigung, sondern steht auch für Fragen zur Verfügung und erfüllt schon mal kleine Wünsche.

Andere Städte im Blick

In den kommenden zwei Jahren will Svyt das Konzept auf andere Städte ausweiten. Im Blick hat Lehmann etwa Hamburg, Düsseldorf, Berlin aber auch Zürich und Wien. Derzeit sucht er nach geeigneten Flächen. Zwischen 500 qm und 600 qm sollen die Lounges idealerweise groß sein. In München sind es deutlich weniger. Aber das wird sich bald ändern. Svyt wird hier irgendwann umziehen müssen. Die Hildegardstraße 2 ist Teil des Projekts Tom und Hilde des Münchner Projektentwicklers Wöhr + Bauer. Ab 2020 werden das Büro- und das angeschlossene Parkhaus abgerissen. Dann entstehen dort Wohnungen, Gewerbeflächen und die Erweiterung des Hotels Mandarin Oriental mit insgesamt 13.000 qm Geschossfläche.

Legende:

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