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Politik | 26.11.2018

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    BlackRock, Vonovia
  • Organisationen:
    CDU
  • Personen:
    Angela Merkel, Friedrich Merz, Anne Will, Christian Lindner, Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn
  • Finanzprodukte:
    Eurozone Core Property Fund
  • Immobilienart:
    Wohnen

Welcher CDU-Vorsitzende nützt der Immobilienbranche mehr?

Quelle: Imago, Urheber: STAR-MEDIA
Friedrich Merz, Jens Spahn und Annegret Kramp-Karrenbauer (v. li.). Die Ziffern geben nur die Redner-Reihenfolge wieder. Quelle: Imago, Urheber: STAR-MEDIA

Quelle: Imago, Urheber: STAR-MEDIA

Welcher der drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz könnte der Immobilienbranche guttun? Beim aktuellen Schaulaufen spielt das Thema Wohnungspolitik kaum eine Rolle, wird verdrängt von der Diskussion über die Flüchtlingspolitik. Die Immobilien Zeitung hat die wenigen Äußerungen von Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn in Sachen "Immobilie" herausgefiltert. In unserer Blitzumfrage können Sie zudem abstimmen, wen Sie für die beste Kandidatin oder den besten Kandidaten halten.

Wer könnte die Nachfolgerin oder der Nachfolger von Angela Merkel an der Spitze der Christdemokraten sein, der mutmaßlich am besten die Anliegen der Immobilienwirtschaft versteht? Viele hatten erwartet, dass es bei den CDU-Regionalkonferenzen vor der Wahl des neuen CDU-Chefs oder der -Chefin am 7. und 8. Dezember in Hamburg Ansagen zur Wohnungspolitik geben wird, zu Mietpreisbremse, Share-Deals oder Mietspiegelreform. Da wartet die Branche allerdings bei Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer, Ex-Spitzenpolitiker Merz und Gesundheitsminister Spahn bislang vergeblich.

Die Kandidaten kommen aus Eigenheim-Regionen

Für alle drei gilt grundsätzlich: Sie stammen aus Regionen (Saarland, Sauerland, westliches Münsterland), wo das Eigenheim Maßstab und der Ballungsraum mit seinem Mietwohnungsmangel weit entfernt ist. Aus der eigenen Erfahrungswelt kommt also mal gar nichts. Kleine Episode am Rande: FDP-Chef Christian Lindner hat kurzfristig in Berlin eine WG mit Jens Spahn gebildet, weil Lindner zunächst keine Wohnung finden konnte.


Die Umfrage ist geschlossen. Eine Teilnahme ist nicht mehr möglich.

Alle drei, so wird von Parteifreunden kolportiert, lehnen die Mietpreisbremse im Grunde ab. Von Annegret Kramp-Karrenbauer, kurz AKK, hätte man dazu beinahe mehr erfahren. Sie war als Gastrednerin beim Tag der Wohnungswirtschaft des GdW Bundesverbands in Berlin vorgesehen, musste dann aber wegen der Kandidatenkür absagen. Dem GdW versicherte sie aber, dass ihr das Thema Wohnen am Herzen liege.

Verbindung zu Vonovia

Friedrich Merz, Ex-Unions-Fraktionschef, hat da schon etwas mehr belegbare Verbindung. Er ist bekanntlich Aufsichtsratschef des Investmenthauses BlackRock Deutschland. BlackRock (verwaltetes Kundenvermögen 6,3 Bio. USD) ist die größte Fondsgesellschaft der Welt und Neuzugang als Aussteller auf der Expo Real. Mit dem Start des BlackRock Eurozone Core Property Fund ist sie ins Immobilien-Geschäft in Europa eingestiegen. Und nicht zuletzt besitzt die Fondsgesellschaft 8,2% an der börsennotierten Vonovia, dem größten Wohnungsunternehmen in Deutschland (346.000 Wohnungen). Bei Anne Will ließ Merz wissen, dass er die Mittelschicht entlasten will, aber nicht etwa durch Mietenstopp, wie die SPD das vorschlage, sondern über eine Entlastung von Steuern und Sozialabgaben.

Nein zum Mietenstopp

Ein Ja zum Mietenstopp würde man auch den beiden anderen Kandidaten nicht zutrauen. Spahn bezeichnet sich wie Merz als liberalen Konservativen und Ordoliberalen, der nicht wünscht, dass der Staat zu viel eingreift. Das hört die Branche gerne - wenn es nicht gerade um Steuervorteile geht.

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