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Politik | 21.11.2018

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesregierung Deutschland, OECD
  • Immobilienart:
    Wohnen

OECD kritisiert das Baukindergeld

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der 36
Industriestaaten angehören, hat im Rahmen einer Konjunkturprognose das von der Bundesregierung eingeführte Baukindergeld kritisiert. Aller Voraussicht nach würden die Zuschüsse für Familien lediglich den ohnehin schon boomenden Wohnimmobilienmarkt weiter anheizen, der unter Arbeitskräfteengpässen und einer unzureichenden Angebotsflexibilität leide, heißt es laut der Nachrichtenagentur Reuters sowie weiterer Medien in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der OECD. Dies würde den Zugang zu erschwinglichem Wohnraum für einkommensschwächere Haushalte weiter erschweren. Es wäre besser, sich auf weitere Investitionen in Bildung und Infrastruktur zu konzentrieren, sagt die OECD.

Das Baukindergeld kann seit 18. September rückwirkend zum 1. Januar 2018 beantragt werden. Familien, die ein Haus bauen oder kaufen wollen, können pro Kind zehn Jahre lang eine jährliche Förderung von 1.200 Euro erhalten. Voraussetzung ist, dass sie nicht mehr als 75.000 Euro zu versteuerndes Jahreseinkommen haben, pro Kind erhöht sich der Grenzwert um 15.000 Euro. Anträge können bis Ende 2020 gestellt werden. Insgesamt 2,7 Mrd. Euro stellt die Bundesregierung für das Programm bereit.

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