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Märkte | 20.11.2018

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Immobilienverband Deutschland (IVD), Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), Statistisches Bundesamt, ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss
  • Personen:
    Andreas Ibel, Andreas Mattner, Jürgen Michael Schick
  • Immobilienart:
    Wohnen

Wohnungsbaugenehmigungen steigen stärker an

Quelle: pixabay, Urheber: stux
Der Geschosswohnungsbau in Deutschland zieht stärker an.

Quelle: pixabay, Urheber: stux

Ein deutliches Plus bei den Genehmigungen für Wohnungsneubau zeigt die Neunmonatsbilanz des Statistischen Bundesamts (Destatis). Verbände bezweifeln aber, dass der Anstieg ein Ergebnis guter Wohnungspolitik ist.

In den ersten drei Quartalen 2018 sind in Deutschland laut dem Statistischen Bundesamt 262.800 Wohnungen in Neu- und Bestandsbauten genehmigt worden. Das ist ein Plus von 2,3% (+6.000 Genehmigungen) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Wohnungsneubau stiegen die Genehmigungen bis September um 3,2% auf 233.100 Einheiten (+7.200). Wie schon in den früheren Destatis-Jahreszwischenbilanzen resultierte das Plus ausschließlich aus Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+8,3 %), während die Genehmigungszahlen bei den Ein- und Zweifamilienhäusern um 0,9% bzw. 4,4 % sanken.

Der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen sieht trotz des Anstiegs aber keine Trendwende, sondern befürchtet, dass der Anstieg nur von kurzer Dauer sein könnte. So hätten fast 60% der BFW-Mitglieder bei der aktuellen Konjunkturumfrage weiterhin verschlechterte Rahmenbedingungen für den Neubau festgestellt, sagte Präsident Andreas Ibel.

Jürgen Michael Schick, Präsident des Maklerverbands IVD, bezweifelt, dass die "erfreuliche Tendenz" dem Regierungshandeln zuzuschreiben ist. Die bisherige wohnungspolitische Bilanz sei "eher enttäuschend". Unter anderem bei der geplanten Sonder-AfA für bezahlbaren Wohnungsneubau gebe es erheblichen Nachbesserungsbedarf. Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses, drängt auf ein Planungs- und Baubeschleunigungsgesetz, um die Genehmigungszahlen weiter zu verbessern. Nach Ansicht der Verbände müssten jährlich mindestens 380.000 neue Wohnungen auf den Markt kommen, um dem Wohnungsmangel zu begegnen.

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