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Politik | 15.11.2018

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen
  • Personen:
    Axel Gedaschko, Joschka Fischer, Gunther Adler
  • Immobilienart:
    Wohnen

Joschka Fischer lobt deutsche Wohnungswirtschaft

Quelle: Imago, Urheber: Mauersberger
Ex-Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) sieht viel Positives in der deutschen Wohnungswirtschaft.

Quelle: Imago, Urheber: Mauersberger

Unter dem Motto "Mehr Raum für Miteinander" diskutierten Politiker und Experten beim Tag der Wohnungswirschaft in Berlin die Zukunft des Wohnens in Deutschland. Prominenter Gastredner war der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne).

Das gesellschaftliche Miteinander liege auch in den Händen der Wohnungswirtschaft, sagte Joschka Fischer vor den Gästen des GdW Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Deshalb freue er sich umso mehr, dass sich die Branche die Werte von Respekt, Demokratie und Vielfalt so deutlich auf die Fahnen schreibe.

Das Wohnen sei das zentrale gesellschaftliche Thema der nächsten Jahre, Ideen von Enteignung und Verstaatlichung seien jedoch komplett kontraproduktiv, so Fischer mit Hinweis auf die "einstürzenden Altbauten" in der damaligen DDR. Es gelte angesichts der anhaltenden Zuwanderung vor allem, sich noch stärker um die neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger zu kümmern, sagte Fischer, dessen Rede ein flammendes Plädoyer gegen einen neuen Nationalismus enthielt. Deutschland sei aber "gut aufgestellt mit einer Wohnungswirtschaft, die politisch so vorausdenkt wie diese", lobte Fischer.

"Da läuft etwas gehörig falsch"

Zuvor hatten sich Staatssekretäre aus dem Umwelt- und Finanzministerium sowie Bauministerium, darunter Gunther Adler, unter anderem zur Bedeutung des sozialen Wohnungsbaus als wichtigen Baustein der Daseinsvorsorge und des gesellschaftlichen Zusammenhalts geäußert. GdW-Präsident Axel Gedaschko übte deutliche Kritik an der CO2-Vermeidungsstrategie der Bundesregierung, die Mieter und Vermieter belaste. Es werde etwa von der KfW am stärksten gefördert, was am teuersten sei. Deutschland dämme und dämme und dennoch sei in den vergangenen zwei Jahren wieder mehr Heizenergie als in den Jahren zuvor verbraucht worden. "Da läuft etwas gehörig falsch."

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