Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen
Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Märkte | 14.11.2018

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Frankfurt: Neue Eigentumswohnungen fast 17% teurer als 2017

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies
Mit 412 Einheiten bleibt der Grand Tower im Gallusviertel das größte derzeit laufende Eigentumswohnprojekt in Frankfurt.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies

Deutlich teurer, deutlich kleiner und deutlich mehr je (Hoch-)Haus: Das sind laut bulwiengesa die aktuellen Trends auf dem Frankfurter Markt für Eigentumswohnungen.

Binnen Jahresfrist sind neu gebaute Eigentumswohnungen (ETW) in Frankfurt um fast 17% teurer geworden. Das geht aus einer Untersuchung von bulwiengesa hervor. Das Beratungsunternehmen hat zum zehnten Mal den Neubau-ETW-Markt in der Stadt untersucht. Zum Stichtag 31. Oktober 2018 verzeichnen die Marktforscher exakt 50 in Bau oder Planung befindliche Projekte, die jeweils mindestens zehn ETW umfassen und bei denen die Vermarktung bereits läuft. Diese summieren sich auf 4.026 Wohneinheiten.

Damit ist die Zahl der Projekte gegenüber der Erhebung von 2017 leicht gesunken, die der Wohnungen aber gestiegen. Es werden also immer größere Wohnungsprojekte verfolgt. Fast 75% der erfassten Einheiten entstehen in Projekten mit 80 oder mehr Wohnungen. Dafür ist die durchschnittliche Wohnungsgröße gegenüber dem Vorjahr um mehr als 10% auf 76 qm gesunken. Die Autoren der Erhebung erkennen darin einen "Trend zu kompakteren, speziell auf Kapitalanleger zugeschnittenen Wohnungen".

Angebote für bis zu 16.500 Euro/qm

Im gewichteten Mittel hat bulwiengesa einen aktuellen Angebotspreis von 7.200 Euro/qm ermittelt, gut 16,5% mehr als in der Vorjahresstudie. Im Stadtkern lag der durchschnittliche Angebotspreis bei knapp 8.000 Euro/qm. Den Anstieg führt bulwiengesa zum Teil auf den Trend zu Serviced Apartments zurück, die höhere Verkaufspreise als klassische Wohnungen erzielen. Als Spitzenangebotspreise erfasste die Erhebung Werte um 16.500 Euro/qm. Den höchsten Durchschnittspreis innerhalb eines Projekts errechnen die Marktforscher mit 12.800 Euro/qm für 160 Park View (RFR Holding/Refcap), den niedrigsten mit 3.550 Euro/qm für die Alt-Nied Quartiere (HGW Bauträger).

Im Stadtkern liegt mit 2.820 Wohneinheiten der Schwerpunkt des aktuellen Bau- und Entwicklungsgeschehens, gefolgt vom südlichen Stadtgebiet mit gut 600 Einheiten. Was den Objektnachschub für den ETW-Markt betrifft, ist für 2019 eine Fertigstellung von etwas mehr als 1.600 Wohneinheiten abzusehen und für 2020 von knapp 1.800.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!