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Märkte | 14.11.2018

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:

Hohe Wohnkosten sind anhaltende Gefahr für Überschuldung

Wohnen ist in deutschen Großstädten zu einem Armutsrisiko geworden, die Mietbelastung liege bei vielen Mietern bereits bei mehr als 50%, sagt der Schuldner-Altlas Deutschland von Creditreform Wirtschaftsforschung. Für rund 1,3 Mio. Haushalte in Großstädten bewege sich das Resteinkommen nach Abzug der Miete unterhalb der Hartz-IV-Regelsätze, rechnet Creditreform vor und bezieht sich dabei auf Zahlen der Hans-Böckler-Stiftung. Auffällig sei, dass Mietschulden im Ranking der häufigsten Schuldenarten nur auf Rang neun der Überschuldungsstatistik des Statistischen Bundesamts 2017 lägen. Und dies, obwohl bei überschuldeten Personen die Kosten für die Wohnung einschließlich Energie- und Nebenkosten mit im Schnitt 482 Euro 38% der fälligen Zahlungen ausmachten.

Mietkosten werden also aus großer Angst vor Wohnungsverlust selbst bei knapper werdenden Ressourcen vorangig beglichen, sagt der Schuldner-Atlas. Auch wenn sich der "Superzyklus" bei Wohnimmobilien mit den einhergehenden Preisanstiegen allmählich dem Ende nähere, werde sich die durch hohe Wohnkosten verursachte Überschuldungsdynamik noch lange nicht dämpfen. Verschlechtere sich die Konjunktur, würden die Überschuldungsfälle weiter merklich ansteigen, prognostiziert der Bericht.

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