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Unternehmen | 13.11.2018

Von Daniel Rohrig

In diesem Artikel:

Aareal Bank verdient weniger

Quelle: Immobilen Zeitung; Urheber: Peter Dietz
Die Wiesbader Aareal Bank kann sich im rauhen Markt weiterhin solide behaupten.

Quelle: Immobilen Zeitung; Urheber: Peter Dietz

Das Ergebnis der Wiesbadener Aareal Bank fällt im dritten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedriger aus. Beim Neugeschäft läuft es beim Immobilienfianzierer dagegen rund.

Das Konzernbetriebsergebnis lag in den ersten neun Monaten bei 199 Mio. Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 262 Mio. Euro. „Ein solides Niveau“, wie Vorstandschef Herrmann J. Merkens dennoch findet. Auch der Zinsüberschuss sank von 144 Mio. auf 131 Mio. Euro. Das sei insbesondere auf den Portfoliorückgang der übernommenen Banken WestImmo und der Corealcredit zurückzuführen.

Italien ist das Sorgenkind

Beim Kreditneugeschäft wurde im dritten Quartal das Volumen des Vorjahres von 1,9 Mrd. Euro erreicht. Nach neun Monaten beläuft sich das Neugeschäft auf insgesamt 6,1 Mrd. Euro, nach 5,7 Mrd. Euro im Jahr zuvor. Das Portfolio wird dabei weiterhin von Westeuropa mit 33% und Nordamerika mit 27% dominiert. Das Türkeiportfolio wurde deutlich reduziert und mit Finanzierungen auf den „klassischen Märkten“ aufgefüllt. Auch in Großbritannien bleibe die Bank vor allem mit Hotelfinanzierungen am Ball. „Es gibt ja trotz des drohenden Brexits dort noch attraktive Margen“, sagte der Vorstandschef in einer Telefonkonferenz am Dienstagvormittag. Bei dem Portfolio notleidender Kredite macht Italien der Immobilienbank derzeit zu schaffen. Allein 655 Mio. Euro des gesamten NPL-Portfolios von 940 Mio. Euro ist in dem südeuropäischen Land zu finden.

Gerüchte, wonach es Probleme bei der Risikovorsorge auf US-Kredite gebe, wies Merkens zurück: „Wir betreiben für diesen Markt keine Einzelrisikovorsorgen.“ Insgesamt sank die Risikovorsorge des Instituts von 26 Mio. Euro im dritten Quartal des vergangenen Jahres auf 14 Mio. Euro im dritten Quartal 2018.

Bald neue Digitalprodukte

Im digitalen Segment möchte Merkens bald mit neuen Produkten auf den Markt kommen. Vielleicht auch mithilfe der Online-Investmentplattform BrickVest, an der sich die Wiesbadener Bank beteiligen will. „Wir möchten durch die Kooperation Investitionen in die Immobilienfinanzierung selbst, statt direkt in das Projekt, vorantreiben“, erklärte Merkens. Dies könne beispielsweise auf „börsenähnlichen Plattformen“ geschehen.

Für das Gesamtjahr erwartet die Spezialbank ein Konzernbetriebsergebnis von 312 Mio. bis 352 Mio. Euro. Nach zuvor 7 Mrd. bis 8 Mrd. Euro geht der Aareal-Chef nun von einem Neugeschäftsvolumen von 8 Mrd. bis 9 Mrd. Euro aus.

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