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Digitales | 09.11.2018

Von Ulrich Schüppler

In diesem Artikel:

Mipim Proptech ist auf dem Sprung nach Asien

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Ulrich Schüppler
Aaron Block (MetaProp NYC, links) und Filippo Rean (Reed Midem) verkünden den Termin für die New Yorker Auflage der Mipim Proptech 2019.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Ulrich Schüppler

Mipim Proptech, die Eventreihe des Veranstalters Reed Midem rund um Technologie in der Immobilienwirtschaft, wird um einen asiatischen Ableger erweitert. Dort entwickelt sich die Innovationslandschaft gerade besonders dynamisch.

Mipim Proptech bekommt neben Paris und New York mit Hongkong einen dritten Austragungsort. Das teilte Filippo Rean, Direktor der Real Estate Division beim Messeveranstalter Reed Midem, am vergangenen Dienstag anlässlich der New Yorker Ausgabe des Events mit. "Wir starten mit einem Proptech-Pilotprojekt im Rahmen der Mipim Asia", sagte Rean.

Proptech-Pilot könnte bald eigene Veranstaltung werden

Der 27. November, der mittlere Messetag der dreitägigen Mipim Asia, wird dabei ganz im Zeichen der Proptechs stehen und neben Diskussionen, Präsentationen und Konferenzen einen breiten Raum für Kontakte zwischen etablierten Immobilienunternehmen und Start-ups ermöglichen. Rean sieht das Potenzial, aus dieser Pilotveranstaltung schon 2019 ein eigenständiges asiatisches Proptech-Event zu machen.

"Die Asiaten sind beim Thema Innovation für die Immobilienbranche extrem dynamisch", erläuterte Rean. Das habe auch damit zu tun, dass gerade in China Dinge wie Gesichtserkennung einfach ausprobiert würden, ohne sich um Datenschutzstandards zu sorgen. Datenschutz sei sicher wichtig, ergänzte Rean, jedoch kein Grund, bei der Innovation zaghaft zu bleiben. Denn wenn der entsprechende Nutzen für den Anwender offensichtlich sei, würden die meisten am Ende ohnehin ihre Bedenken beiseite wischen und die in Europa erforderliche Einwilligung für die Datennutzung erteilen, wie die Erfahrung belege.

Die US-Amerikaner kochen auch nur mit Wasser

Zur dritten Auflage der Mipim Proptech in New York hatten sich am 6. November rund 1.000 Teilnehmer im Metropolitan Pavillon in Manhattan eingefunden, etwa 30 internationale Proptechs stellten an Ständen ihre Lösungen für die Zukunft der Immobilienbranche vor. Eingebettet ist die Mipim Proptech New York in die Real Estate Tech Week des Accelerators MetaProp NYC.

Wie auf ähnlich gelagerten Veranstaltungen in Europa ging es in Panels, Keynotes und an den Messeständen vor allem um Themen wie Big Data, künstliche Intelligenz, BIM, Blockchain, das Internet der Dinge und Sensorik. Den technikinteressierten Teilnehmern aus Deutschland boten sich jedoch wenig wirklich neue Konzepte. "Ich hatte mir mehr neue Trends erhofft", kommentierte ein deutscher Besucher. Andererseits bedeutet das auch, dass sich die Europäer mit ihrer Innovationskraft nicht hinter den USA verstecken müssen.

Internationalität soll weiter zulegen

Um neue Ideen aufzuspüren und für die Teilnehmer nutzbar zu machen, will der für die Proptech-Veranstaltungen zuständige Mipim-Direktor Nicolas Kozubek den internationalen Anteil aller drei Veranstaltungen weiter erhöhen und sieht die Events dazu auf einem guten Weg: "Rund 40% der Gäste auf der Mipim Proptech New York sind diesmal von außerhalb der USA angereist." Rund drei Dutzend hatten sogar den Weg aus dem fernen Japan angetreten.

Im kommenden Jahr wird die Mipim Proptech NYC an zwei Tagen stattfinden (12. und 13. November). "Wir wollen das gleiche Programm bieten wie bisher, durch eine Aufteilung auf zwei Tage jedoch den Gästen mehr Zeit zum Netzwerken geben", erläuterte Rean. Diesmal war es um die Mittagszeit schon arg eng in den Räumen des Metropolitan Pavillon geworden. Vonseiten der New Yorker Bauaufsicht ist die Hauptetage des Gebäudes für maximal 1.565 Menschen gleichzeitig freigegeben.

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