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Projekte | 01.11.2018

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Berlin: Die East Side Mall ist eröffnet

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Martina Vetter
Die East Side Mall bietet 38.000 qm Gesamtmietfläche auf drei Ebenen.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Martina Vetter

Mit der East Side Mall öffnete gestern das 69. Shoppingcenter in der Hauptstadt seine Pforten. 200 Mio. Euro kostete der Einkaufstempel mit mehr als 100 Läden, Foodcourt und Fitnesscenter.

Entwickler der Mall ist Freo, Bauherrin eine Gesellschaft der RFR Holding, die unter anderem das Seagram Building in New York ihr Eigen nennen kann und zwischenzeitlich im Besitz des Hochhauses Upper West in Berlin war. Errichtet wurde die Mall mit knapp 38.000 qm Gesamtmietfläche auf drei Ebenen gleich hinter der Mercedes-Benz Arena.

Die von der Anschutz Entertainment Gruppe (AEG) entwickelte Veranstaltungshalle war das erste Bauwerk, das auf dem 20 ha großen Areal zwischen Warschauer Straße und Postbahnhof stand. Mittlerweile hat sich rundherum ein Quartier mit Büros und Wohnungen und einem Vergnügungsviertel entwickelt. An vielen Stellen wird aber noch gebaut.

Wenn 2022 alles fertig sein wird, werden in dem neuen Stadtquartier nach Schätzungen der AEG um die 20.000 Menschen arbeiten und 4.000 Menschen wohnen. Hinzu kommen Konzert- oder Kinobesucher und jährlich 3,2 Mio. Touristen, die auf dem Weg zur East Side Gallery, einem von Künstlern gestalteten und noch erhaltenen Stück der Berliner Mauer, an der Mall vorbeikommen.

Zur Eröffnung sind nur 90% der Flächen vermietet

Auch wenn die Einkaufswelt zur Eröffnung nur etwa zu 90% vermietet ist, rechnet sich Jan Heidelmann, Geschäftsführer von Freo Deutschland, auf lange Sicht gute Chancen für das Center aus. Die Vermietung der 24.800 qm Verkaufsfläche bietenden Mall gestaltete sich teilweise etwas holprig. Hieß es beispielsweise zunächst, dass Zara und Pull & Bear, zwei Marken des spanischen Textilkonzerns Inditex, zusammen 3.700 qm mieten würden, eröffnete stattdessen nur ein 960 qm großer Laden der ebenfalls zu Inditex gehörenden Kette Bershka. Geschuldet sei dies der Eröffnung eines 3.000 qm großen Geschäfts von Zara im Einkaufszentrum Alexa gewesen, das nur drei S-Bahn-Stationen von der Warschauer Straße entfernt am Alexanderplatz um Käufer buhlt.

In der East Side Mall dominiert H&M mit drei Geschäften der Gruppe den Textilbereich. Neben Ladenflächen bietet das Center einen 2.500 qm großen Foodcourt und insgesamt über 4.900 qm Fläche für die Gastronomieangebote, darunter Vapiano und Peter Pane. 3.000 qm im zweiten Obergeschoss sind an die Fitnesscenterkette FitX vermietet. Die größte Fläche in der Mall belegt ein 3.500 qm großer Rewe-Markt. Zu den Großmietern zählt außerdem die Dogeriemarktkette Müller mit einem knapp 2.000 qm großen Laden, auf 1.600 qm handelt Saturn mit elektronischen Geräten. In den kommenden Tagen werden zahlreiche Events in der neuen Mall stattfinden, die Kunden in die Läden locken sollen.

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