Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen
Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Politik | 29.10.2018

Von Monika Hillemacher

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau- und Wohnungswesen
  • Immobilienart:
    Wohnen

Typenbaugenehmigung soll in Musterbauordnung

Urheber: Theda Eggers
Die Verbände der Wohnungs- und Bauwirtschaft erwarten, dass mit der Typengenehmigung mehr bezahlbare Wohneinheiten entstehen.

Urheber: Theda Eggers

Was in der Autoindustrie längst üblich ist, soll auch den Wohnungsbau schneller machen: die Typengenehmigung. Nach anfänglichem Zögern haben die Bauminister der Bundesländer das Thema angepackt.

Auf der nächsten Sitzung der Bauministerkonferenz soll ein Vorschlag auf den Tisch, wie die Typengenehmigung in die Musterbauordnung (MBO) eingefügt werden kann. Mit der Aufnahme in die MBO würde sich eine vor allem von Verbänden der Wohnungs- und Bauwirtschaft oft geäußerte Forderung erfüllen.

Sie erwarten, dass die Typengenehmigung dem Wohnungsbau auf die Sprünge hilft, weil sich Genehmigungsverfahren für seriell und modular errrichtete Gebäudemodelle vereinfachen und somit beschleunigen könnten. Am Ende könnten schneller mehr bezahlbare Wohneinheiten entstehen. Zuständig für das Ausarbeiten des Vorschlags ist der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau- und Wohnungswesen (ASBW), der zum Nachdenken allerdings fast ein Jahr Zeit hat.

Kosten transparent machen

Das Entrümpeln bzw. Vereinheitlichen des von der Immobilienbranche monierten Wirrwarrs der verschiedenen Bauordnung gehen die Minister verhaltener an. Zwar bleiben "weitgehende übereinstimmende Vorschriften im Bauordnungsrecht" als Ziel weiter auf der Agenda. Aber insbesondere im Wohnungsbau stimmten MBO und Ländervorschriften bereits vielfach überein, stellte die Ende vergangener Woche in Kiel tagende Bauministerkonferenz fest. Heißt im Klartext: Die 16 Länderminister sehen wenig Handlungsbedarf. Immerhin wollen sie aber "unter dem Blickwinkel des Wohnungsbaus" prüfen, wie viel "Vereinfachungs- und Beschleunigungspotenzial" zwischen den Länderbauordnungen und der MBO besteht. Das Ergebnis folgt - siehe oben - ebenfalls in fast einem Jahr.

Hoffnung machen sie bei den zuletzt auch als Baubremse ausgemachten Normen. Das Normungswesen solle optimiert und "insbesondere eine Begrenzung der Kostenfolgen" erreicht werden. Einen ersten Schritt tut die Konferenz selbst: Ihre Ausschüsse haben künftig Auskunft über Folgekosten von Regeln zu geben.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!