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Politik | 25.10.2018

Von Peter Dietz

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz
  • Personen:
    Katarina Barley
  • Immobilienart:
    Wohnen

Barley will Bestellerprinzip beim Verkauf rasch einführen

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) macht sich das Bestellerprinzip auch beim Verkauf von Wohnungen und Häusern stark. Die Rheinische Post zitiert die Politikerin: "Ich werde dafür sorgen, dass dieses Besteller-Prinzip für den Immobilienverkauf rasch eingeführt wird." Ein genaues Datum indes nannte sie nicht.

Barley sieht in der Courtage für die Makler einen großen Kostenblock, der vor allem den Käufer belaste und damit den Erweb von Wohneigentum erschwere. In der Regel werde die Gebühr vom Käufer bezahlt, obwohl der Vermittler meist vom Eigentümer beauftragt werde. Wie schon bei der Vermietung solle das Prinzip gelten: Wer bestellt, muss auch bezahlen.

Die Makler wird der Vorstoß nicht freuen

Die Makler sehen die Ausdehnung der Regel auf den Verkauf kritisch. Sie fürchten, dass viele Eigentümer die Vermarktung ihrer Immobilie selbst in die Hand nehmen könnten, um die Gebühr zu sparen. Andere Verkäufer könnten die Courtage auf den Kaufpreis aufschlagen und so verdeckt an den Käufer weitergeben.

Das Bestellerprinzip bei der Vermietung gilt seit Juni 2015. Unmittelbar nach Einführung hatten zahlreiche Makler über massive Einbrüche bei den Aufträgen geklagt und sich auf den Verkauf von Immobilien konzentriert.

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