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Politik | 22.10.2018

Von Robin Göckes

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    SPD, Die Linke, Deutscher Gewerkschaftsbund, Attac, Mieter helfen Mietern Frankfurt
  • Personen:
    Thorsten Schäfer-Gümbel, Tobias Schmitz
  • Immobilienart:
    Wohnen

Tausende demonstrieren gegen hohe Mieten

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Robin Göckes
Rund 8.500 Menschen demonstrierten in Frankfurt nach Angaben der Veranstalter gegen hohe Mieten und Wohnungsmangel.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Robin Göckes

Nach den Protesten während des Wohngipfels in Berlin im September sind am vergangenen Samstag erneut Tausende Menschen gegen hohe Mieten und Wohnungsmangel auf die Straße gegangen. Zu einem Demonstrationszug in Frankfurt hatten rund 40 Vereinigungen und Initiativen aufgerufen.

Auf den Transparenten forderten sie "Mieten runter" und "Stadt für Alle", stellten sich "gegen den Mietenwahnsinn" oder proklamierten "Wohnen ist Menschenrecht". Aufgerufen zum Demonstrationszug durch die Frankfurter Innenstadt hatten unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Diakonie und Attac. Auch politische Parteien waren mit an Bord, etwa die Linke und die SPD.

SPD-Spitzenkandidat schließt sich an

Der SPD-Spitzenkandidat für die hessische Landtagswahl, Thorsten Schäfer-Gümbel, schloss sich den Protesten an und nutzte die Bühne, um für den Fall eines Wahlsiegs anzukündigen, eine SPD-geführte Landesregierung werde jährlich zusätzlich 6.000 öffentlich geförderte Wohnungen schaffen. Uneingeschräkte Sympathie schlug dem Sozialdemokraten vonseiten der anderen Demonstranten allerdings nicht entgegen.

"Erwartungen übertroffen"

Die Organisatoren der Demo sind mit dem Ablauf mehr als zufrieden. "Wir haben kurz vor Ende gezählt und sind auf 8.500 Teilnehmer gekommen, die aus ganz Hessen angereist sind. Damit wurden unsere Erwartungen übertroffen", sagt Tobias Schmitz vom Verein "Mieter helfen Mietern Frankfurt". Die Polizei spricht von mehr als 5.000 Teilnehmern. Schmitz sagt, er habe die Hofnung, dass die Politik zügig etwas gegen die Situation besonders in den angespannten Wohnungsmärkten unternehmen werde. "Hoffnung hat man immer. Aber wir werden beobachten, wie sich das entwickelt und ob die politischen Instrumente, die es gibt, genutzt werden. Und wenn nichts passiert, gehen wir wieder auf die Straße."

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