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Politik | 18.10.2018

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:

Starke Nachfrage nach Baukindergeld im hohen Norden

Die Möglichkeit, Baukindergeld zu beantragen, haben laut der KfW innerhalb des ersten Monats seit Antragsstart 21.642 Familien genutzt. Im Vergleich der Bundesländer fällt die Zahl der Anträge pro 100.000 Einwohner in Schleswig-Holstein am höchsten aus.

Der Wunsch auf Förderung kann seit dem 18. September online bei der KfW angemeldet werden. Sollten alle bislang eingereichten Anträge auf Baukindergeld genehmigt werden, betrüge die Förderungssumme aktuell 458,9 Mio. Euro.

Innerhalb Deutschlands ist laut einem Bericht des Bauministeriums das Interesse am Baukindergeld sehr unterschiedlich ausgeprägt: In Schleswig-Holstein reichten mit 34,4 von 100.000 Einwohnern anteilig die meisten Menschen einen Antrag ein, in Berlin seien es lediglich 8,7 von 100.000 gewesen.

Erklärt wird das hohe Interesse im hohen Norden mit noch günstigeren Grundstückspreisen. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind insgesamt nur knapp 2.200 Anträge gestellt worden. Besonders in Sachsen ist das Angebot nicht sehr gefragt: Hier kommen statistisch gesehen nur 23,5 Anträge auf 100.000 Einwohner.

Fast ein Viertel der Anträge kommt aus NRW

In absoluten Zahlen liegt Nordrhein-Westfalen, das einwohnerstärkste Bundesland, an der Spitze: 5.017 Familien meldeten dort Interesse an der Förderung an. Das sind beinahe ein Viertel aller Anträge. Es folgen nach weiteren Berichten die Häuslebauer aus Baden-Württemberg mit einem Anteil von 13,4%.

Das Baukindergeld gilt rückwirkend zum 1. Januar 2018. Familien, die ein Haus bauen oder kaufen wollen, können pro Kind zehn Jahre lange eine jährliche Förderung von 1.200 Euro erhalten. Voraussetzung ist, dass sie nicht mehr als 75.000 Euro zu versteuerndes Jahreseinkommen haben, pro Kind erhöht sich der Grenzwert um 15.000 Euro. Anträge können bis Ende 2020 gestellt werden. Insgesamt 2,7 Mrd. Euro stellt die Bundesregierung für das Programm bereit.

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