Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen
Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Unternehmen | 17.10.2018

Von Robin Göckes

In diesem Artikel:

Bahnhöfe sollen Coworkingstandorte werden

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Kerstin Heinz
Der Berliner Hauptbahnhof war im Sommer Schauplatz eines Pilotprojekts von Deutscher Bahn und WeWork.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Kerstin Heinz

Die Deutsche Bahn will ab dem kommenden Jahr vom boomenden Coworkingmarkt profitieren. Ein erstes Pilotprojekt verlief erfolgreich, nun soll das Konzept ausgebaut werden. Noch hält sich das Unternehmen aber sehr bedeckt.

Ab dem Jahr 2019 will die Deutsche Bahn in den Coworkingmarkt einsteigen - zumindest als Vermieter von Flächen in Bahnhöfen, die sich als Coworkingspace eignen. "Bahnhöfe sind ideale Standorte für mobiles und agiles Arbeiten. Sie sind zentral gelegen und hoch frequentiert. Davon profitieren besonders Pendler und Geschäftsreisende", umreißt die Bahn selbst die Zielgruppe für das Konzept. Aktuell liefen Gespräche, die Planungen sehen vor, im kommenden Jahr die ersten Flächen zu eröffnen.

Erste positive Erfahrungen

Die Erfahrungen, die das Unternehmen im Sommer dieses Jahres sammelte, haben die Bahn darin bestärkt, konkrete Konzepte für Coworkingflächen in den Bahnhöfen zu prüfen. Im Juli hatte für wenige Wochen ein Pop-up-Coworkingcenter am Berliner Hauptbahnhof seine Pforten geöffnet. Eine konkrete Bilanz dieses Pilotprojekts, das Reisende kostenfrei nutzen konnten, veröffentlicht die Bahn nicht. Es heißt lediglich, es sei sehr gut angenommen worden.

WeWork war im Sommer Partner

Ob die Bahn die Infrastruktur, die zur Unterhaltung eines Coworkingspaces notwendig ist, im kommenden Jahr bereitstellen wird, bleibt abzuwarten. Zumindest beim Pilotprojekt verließ sich das Unternehmen lieber auf die Unterstützung eines Partners. In Berlin war Branchenprimus WeWork mit an Bord. "Wir freuen uns, mit dem gemeinsamen Projekt die Bedürfnisse von Reisenden genauer kennenzulernen, um neue Formate für inspirierende Arbeitsflächen, Services und Gemeinschaft zu entwickeln", sagte im Juli Wybo Wijnbergen, General Manager Northern Europe bei WeWork.

Ob WeWork auch ein potenzieller Partner für die Pläne ab 2019 ist, dazu äußert sich die Deutsche Bahn derzeit nicht.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!