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Märkte | 16.10.2018

Von Katja Bühren

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Destatis
  • Organisationen:
    Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, Statistisches Bundesamt
  • Personen:
    Andreas Ibel
  • Immobilienart:
    Wohnen, Büro, Gewerbe allgemein

Baupreise steigen und steigen

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Christine Rose
Die Preise für den Wohnungsneubau sind im August 2018 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,6% gestiegen.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Christine Rose

Die Baupreise kennen derzeit nur den Weg nach oben. Davon profitiert die Baubranche, die steigende Umsätze meldet. Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) sieht den Preisanstieg kritisch.

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude sind im August 2018 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,6% gestiegen. Das ist laut Statistischem Bundesamt (Destatis) der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum seit November 2007. Für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen die Baupreise binnen Jahresfrist sogar um 5,8%, für Ausbauarbeiten kletterten sie um 3,9% nach oben. Auftraggeber für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) mussten 4,1% mehr ausgeben als im Vorjahresmonat. Die Neubaupreise für Bürogebäude gingen um 4,7% nach oben, für gewerbliche Betriebsgebäude um 4,8%.

Von der starken Nachfrage profitiert die Bauwirtschaft: Im Juli 2018 stieg der Umsatz im Hochbau gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,7% (gesamte Baubranche: 9,9%). Dieser Trend setzt sich bis in den Herbst fort. Im September bewerteten die vom Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB) monatlich befragten Unternehmen die Geschäftslage vor allem im Wohnungsbau als "gut", im Gewerbe- und Straßenbau als "gut bis befriedigend". Die Bautätigkeit habe gegenüber den Sommermonaten noch einmal angezogen, so der ZDB. Die Geräteauslastung im Hochbau stieg im September auf 77% (August: 75%). Der Auftragsbestand reicht in diesem Bereich für knapp 3,5 Monate.

Der BFW sieht diese Entwicklung bei den Baupreisen kritisch. Es müsse endlich eine wirksame Dämpfung des Anstiegs erfolgen. Der Verband fordert, bei der Einführung der befristeten Sonderabschreibung im Mietwohnungsbau dringend mit realistischen Baukostengrenzen zu arbeiten. "Parallel muss eine Anpassung der linearen Abschreibung an den tatsächlichen Werteverzehr im Gebäudebereich erfolgen. Nur so werden Nachfrageschwankungen verhindert und langfristige Kapazitätsplanungen ermöglicht", sagt BFW-Präsident Andreas Ibel.

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