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Transaktionen | 12.10.2018

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:

Bayern kauft Straubinger Kloster

Der Freistaat Bayern hat das Straubinger Karmelitenkloster erworben. Nachdem das Land schon vor drei Jahren Interesse an dem 650 Jahre alten Kloster signalisierte, wurde nun der Kaufvertrag unterschrieben. Der deutsche Karmelitenorden in Bamberg wollte das 1368 erbaute Kloster loswerden, nachdem sich keine Brüder mehr fanden, die die Außenstelle fortführen könnten.

Auf dem 7.300 qm großen Grundstück steht vor allem die dreischiffige spätgotische und später barockisierte Kirche, die weiterhin für kirchliche Zwecke genutzt wird. Auch die Bibliothek, die Sakristei und die Schatzkammer bleiben in ihrer ursprünglichen Funktion erhalten. Der barocke dreigeschossige Anbau aus dem Jahr 1684 sowie das Wohnhaus und das ehemalige Gasthaus der Karmelitenbrauerei sollen umgebaut und danach als Lehr- und Forschungsgebäude den Campus Straubing der Technischen Universität München erweitern.

"Das Kloster ist seit jeher Zentrum der Wissenschaft gewesen. Es ist nur folgerichtig, dass das so bleibt und nicht an einen Privatinvestor verkauft wurde", begründet Bayerns Baustaatssekretär Josef Zellmeier den Kauf.

Transaktion: Straubing, Albrechtsgasse 28

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