Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen
Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Projekte | 11.10.2018

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Zeiss lässt ein Ufo in Jena landen

Quelle: Zeiss
In den Visualisierungen sieht der künftige Firmensitz von Zeiss aus wie ein mehrarmiges Ufo, das gerade gelandet ist.

Quelle: Zeiss

Der Sieger des Wettbewerbs für den neuen Zeiss-Standort in Jena ist gekürt. Das 300-Mio.-Euro Projekt wird nach dem Entwurf des Architekturbüros Nething aus Neu-Ulm gebaut.

Während anderswo langweilige Lochfassaden das Stadtbild dominieren, traut man sich in Jena, ein futuristisches Bauwerk mitten in die von Hügeln geprägte Landschaft im Saaletal zu setzen. In den Visualisierungen sieht der künftige Firmensitz aus wie ein mehrarmiges Ufo, das gerade gelandet ist.

Errichtet werden soll der Gebäudekomplex mit 130.000 qm BGF auf einem 8 ha großen Areal zwischen Otto-Schott-Straße im Norden, dem Schott-Areal im Süden, Jenpharm im Westen und der Bahnstrasse im Osten. Der Baugrund gehörte früher zum Firmengelände von Schott, dem Schwesterunternehmen von Zeiss. Die nicht mehr benötigten Fläche unweit vom Bahnhof Jena West und mit guter Anbindung an das Stadtzentrum hat Schott für das Projekt bereits an Zeiss verkauft.

Seit dem Sommer dieses Jahres werden dort nicht mehr benötigte Gebäude geräumt, zwei denkmalgeschützte Bauten sollen in das Vorhaben integriert werden. Mit dem neuen Firmensitz will Zeiss den Gründungsstandort des Unternehmens fit für die Zukunft machen und zugleich ein attraktives Arbeitsumfeld für die am Arbeitsmarkt heiß begehrten Jungakademiker bieten, die hier künftig arbeiten sollen.

Platz für 2.500 Mitarbeiter

Bis zu 2.500 Beschäftigte können in dem Bauwerk aus Glas und Stahl voraussichtlich ab 2023 arbeiten. Während in den Berghang hinein zwei Geschosse für Labore, Fertigung und die technische Infrastruktur gebaut werden, ragen darauf sieben dynamisch geformte Korpusse für Büros in die Höhe. Material und Form der Baukörper sind Anleihen an Prismenoptiken und Strahlenverläufe und nehmen Bezug auf Produkte von Zeiss, dem weltweit agierenden Traditionshersteller von optischen und optoelektronischen Geräten.

Nach dem jetzt entschiedenen Architekturwettbewerb kann das Bebauungsplanverfahren für das Projekt starten. Verläuft alles wie geplant, will Zeiss Anfang 2020 mit dem Bau des neuen Unternehmenssitzes beginnen.

Legende:

  • Haus
  • Straßenabschnitt
  • Wohnquartier
  • Ortsteil
  • Ort
  • Bundesland / Land
  • Projekt

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!