Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen
Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Politik | 10.10.2018

Von Robin Göckes

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bayerische Staatsregierung

Tiefgarage oder Parkhaus sollen gesetzlicher Standard werden

Quelle: <a href="https://www.pixelio.de/" target=_blank">pixelio.de</a>, Urheber: Paul-Georg Meister
Größere Projekte, für die mehr als 30 Stellplätze notwendig sind, sollen unter die angedachte Neuregelung fallen.

Quelle: pixelio.de, Urheber: Paul-Georg Meister

Bayern will den Bau von Tiefgaragen oder Parkhäusern bei größeren Bauvorhaben zum gesetzlichen Standard machen. Eine Idee, wie dadurch entstehende Mehrkosten ausgeglichen werden könnten, haben die Parlamentarier auch schon.

Geht es nach der Bayerischen Staatsregierung, sind künftig Tiefgarage oder Parkhaus gesetzliche Pflicht beim Neubau von größeren Projekten. Ein entsprechender Antrag ist beim Bundesrat im Beratungsgang. Von der angedachten Neuregelung verspricht sich die Bayerische Staatsregierung eine Verringerung des Flächenverbrauchs bei Neubauprojekten. "Stellplätze und Garagen, die in Zusammenhang mit großen Bauvorhaben errichtet werden, tragen nicht unerheblich zum Flächenverbrauch bei. Dabei werden oftmals großflächige ebenerdige Parkplätze genehmigt", heißt es in dem Antrag. Flächensparende Lösungen durch mehrgeschossige Parkhäuser oder die unterirdische Errichtung von Stellplätzen würden meist nur dort verfolgt, "wo dies aufgrund der Verfügbarkeit oder Preise von Grundstücksflächen vorteilhaft oder wegen entsprechender Festsetzungen in einem Bebauungsplan zwingend ist".

Ausnahmen sollen möglich sein

Nun sollen Tiefgarage oder Parkhaus gesetzlicher Standard werden, von dem nur in Einzelfällen abgewichen werden könnte. "Die Gemeinden sollen die Möglichkeit haben, durch explizite Festsetzung im Bebauungsplan die ebenerdige und eingeschossige Errichtung von Stellplätzen auch bei großen Bauvorhaben für zulässig zu erklären", heißt es in dem Antrag.

Einsparungen sollen Mehrkosten ausgleichen

Dass Bauvorhaben mit der Neuregelung potenziell teurer werden könnten, nehmen die bayerischen Antragsteller in Kauf. Allerdings gehen sie davon aus, dass Mehrkosten, die durch die gesetzliche Pflicht entstehen können, unter Umständen durch Einsparungen bei der benötigten Grundstücksfläche wieder ausgeglichen werden können. Greifen soll die Neuregelung bei allen Bauprojekten, "für die nach auf landesrechtlichen Vorschriften beruhenden Regelungen mindestens 30 Stellplätze erforderlich sind".

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!