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Märkte | 04.10.2018

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:

2018 wird doch wieder ein Investmentrekordjahr

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Monika Leykam
Büroimmobilien sind erneut die stärkste Assetklasse.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Monika Leykam

Zwischen 3% und 8% mehr Geld (je nach Maklerstatistik) wurde in den ersten neun Monaten 2018 in deutsche Gewerbeimmobilien investiert als im Vorjahr. Das verdankt der Markt - neben der nach wie vor hervorragenden Stimmung bei den Einkäufern - auch den vielen Frankfurter Hochhausdeals und René Benko.

Rund 42 Mrd. Euro bilanzieren die Makler als Ergebnis des deutschen Transaktionsmarkts mit Büros, Hotels, Handelsimmobilien, Logistik und Pflege. Eingeflossen ist hierin vor allem das, wie BNPPRE errechnete, größte Volumen an Einzeltransaktionen aller Zeiten, nämlich etwa 30 Mrd. Euro. Hinzu kamen aber auch die im Zuge der vom österreichischen Immobilienmogul René Benko angestoßenen deutsche Warenhausfusion verkauften Kaufhof-Immobilien im Wert von 1,8 Mrd. Euro. Dieser Einmaleffekt erhöhte das Gewicht der Handelsimmobilien am Gesamtergebnis. Sonst wäre die Dominanz der Büros wohl noch höher ausgefallen; so kamen sie auf einen Umsatzanteil von rund 19 Mrd. Euro (44%).

Vor allem die begehrten Frankfurter Hochhäuser brachten den Markt in Schwung. Deals mit Omniturm, Gallileo, Garden Tower, Pollux & Co. bescherten der Stadt ein Rekordergebnis von gut 6,8 Mrd. Euro. Sieben der zehn größten Deals des bisherigen Jahres fanden in Frankfurt statt. Auch in Hamburg hebt sich der Neunmonatsumsatz extrem weit vom Vorjahreswert ab - wie weit, da herrscht bei den Maklern große Uneinigkeit; sie bilanzieren zwischen 4 Mrd. und 4,8 Mrd. Euro. Rückläufig war das Geschehen in Berlin. Als Ursache nennt Savills die geringe Zahl an Objektverkäufen im dreistelligen Millionenbereich. Auch in München gab es Zuwächse, in absoluten Zahlen bliebt der Umsatz aber hinter dem Hamburger Spitzenwert zurück.

Ausblick positiv

Zu Jahresanfang waren die Makler noch skeptisch gewesen, ob sich der Spitzenwert von 2017 wiederholen ließe. Aber könnte bei so starken Zahlen im letzten Quartal des Jahres wirklich noch etwas anbrennen? JLL-Deutschlandchef Timo Tschammler glaubt das nicht: "Angesichts der üblicherweise sehr dynamischen letzten drei Monate und der Erwartung, dass sich einige der zahlreichen noch in der Verhandlungsphase befindlichen Transaktionen in den letzten Dezemberwochen realisieren werden, erscheint ein Transaktionsvolumen von bis zu 60 Mrd. Euro möglich."

Dem pflichtet BNPPRE-Deutschlandchef Piotr Bienkowski bei. Außerdem seien im vierten Quartal 2018 nochmals leicht sinkende Spitzenrenditen möglich, sagt er. Dann sei aber das Ende der Fahnenstange erreicht, warnt Savills-Chefresearcher Matthias Pink. "Bis Jahresende dürfte die Renditekompression im Großen und Ganzen auslaufen. Von der Kapitalmarktseite kommen keine Abwärtsimpulse mehr und die Mietwachstumserwartungen, die die Renditen zuletzt noch gedrückt haben, steigen nicht mehr."

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