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Unternehmen | 28.09.2018

Von Ulrich Schüppler

In diesem Artikel:

Wimdu schließt, HomeToGo wächst

Quelle: Pixabay, Urheber: Hans
Vermieter von Ferienunterkünften außerhalb der Großstädte müssen sich weniger mit Zweckentfremdungsverboten befassen.

Quelle: Pixabay, Urheber: Hans

Zweckentfremdungsverbote machen Vermittlungsportalen von privaten Ferienunterkünften in Großstädten das Leben schwer, das Berliner Proptech Wimdu stellt zum Jahresende den Betrieb ein. Suchmaschinen für kommerzielle Urlaubsdomizile werden dagegen immer größer: Platzhirsch HomeToGo schluckt jetzt Casamundo.

Das Berliner Proptech Wimdu, das ähnlich wie Airbnb auf die Vermittlung von Ferienwohnungen spezialisiert ist, stellt zum Jahresende 2018 seinen Geschäftsbetrieb ein und zwar "angesichts der signifikanten finanziellen und geschäftlichen Herausforderungen", wie das Unternehmen mitteilte.

Erst im Januar dieses Jahres war Wimdu von dem zur Wyndham-Gruppe gehörenden Unternehmen Novasol gekauft worden. Wyndham wiederum verkaufte im Mai 2018 alle Ferienhausaktivitäten inklusive Novasol und Wimdu an das US-Private-Equity-Haus Platinum, das jetzt bei der Vermittlungsplattform die Reißleine zog.

Zweckentfremdungsverbote vermiesen Privatvermietern das Geschäft

Das Geschäftsmodell von Plattformen wie Wimdu trifft in Metropolen mit knappem Wohnraum auf wenig Gegenliebe bei den Verwaltungen. Städte wie Berlin, München und Paris waren zuletzt massiv gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum in Form von Ferienunterkünften vorgegangen. Der bürokratische Aufwand legaler Anbieter, die ihre Wohnungen auf Portalen wie Wimdu einstellen möchten, hat sich dadurch enorm erhöht. Das macht das Geschäft für Privatleute, die ihre selbst genutzte Wohnung nur wenige Wochen im Jahr bei eigener Abwesenheit weitervermieten wollen, zunehmend unattraktiv.

Immer größer werden dagegen die Suchportale, die kommerzielle Ferienwohnungsangebote auf einer Plattform aggregieren. Platzhirsch HomeToGo, ebenfalls aus Berlin und mit 15 Mio. Angeboten von mehr als 300 Webseiten in 200 Ländern nach eigenen Angaben die weltweite größte Suchseite dieser Art, hat von der @Leisure Group nun Casamundo übernommen. Das steuert 700.000 Ferienunterkünfte in den beliebtesten Urlaubsregionen Europas und den USA zum Pool von HomeToGo bei.

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