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Politik | 21.09.2018

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesrat, Land Sachsen, Land Bayern
  • Immobilienart:
    Wohnen

Bayern und Sachsen wollen Bauern das Bauen erleichtern

Die Bundesländer Bayern und Sachsen wollen das Baugesetzbuch ändern, um das Leben auf dem Land attraktiver zu machen. Vor allem Landwirte würden davon profitieren.

Dazu bringen die beiden Bundesländer die Initiative "Wohnraumaktivierung im Außenbereich" in den Bundesrat ein. Erklärtes Ziel ist es, im ländlichen Raum das Bauplanungsrecht zu vereinfachen.

So sollen Eigentümer künftig ihre bestehenden, oftmals stark renovierungsbedürftigen Wohngebäude leichter abreißen und durch Neubauten ersetzen können. Ausschlaggebend für eine Genehmigung soll einzig sein, dass das Gebäude durch den Eigentümer selbst für längere Zeit genutzt wurde oder aktuell genutzt wird.

Auch sollen mehrere Nutzungsänderungen von Gebäuden oder Teilen von Gebäuden erlaubt sein. So ließe sich eine landwirtschaftlich genutzte Immobilie zunächst für einen Gewerbe- oder Handwerksbetrieb und später in ein Wohngebäude umbauen. Bisher war eine Nutzungsänderung nur einmal möglich.

Bauen in zweiter Reihe erlauben

Landwirten soll es zudem erlaubt werden, ein weiteres sogenanntes Austragshäusl (Auszugshaus) für Angehörige auf der (ehemaligen) landwirtschaftlichen Hofstelle oder auf dem Grundstück eines forstwirtschaftlichen Betriebes zu errichten. Damit wollen die Bundesländer die Landflucht insbesondere der jungen Familienmitglieder verhindern und das generationenübergreifende Wohnen fördern.

Außerdem sollen die Länder künftig das Bauen in zweiter Reihe wie in sogenannten Straßendörfern auch dann erlauben können, wenn kein land- oder forstwirtschaftlicher Bezug zu den Bestandsgebäuden vorhanden ist.

Insgesamt wollen die Länder mit der Initiative die Flächenpotenziale auf dem Land besser ausschöpfen, heißt es aus dem bayerischen Bauministerium.

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