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Politik | 18.09.2018

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesrat, CSU, Land Bayern
  • Personen:
    Ilse Aigner, Markus Söder
  • Immobilienart:
    Wohnen

Bayern fordert Anhebung des Wohngelds

In Bayern ist Wahlkampf und damit werden die Füllhörner der Versprechungen geöffnet. Aktuell fordert die regierende CSU den Bund auf, das Wohngeld zu erhöhen, um den Mietanstieg in den Ballungsräumen abzufedern. Der Ministerrat um Ministerpräsident Markus Söder hat beschlossen, eine entsprechende Initiative im Bundesrat zu starten. "Wir brauchen eine Reform des Wohngelds, denn auch Menschen mit niedrigem Einkommen müssen sich Städte wie München noch leisten können", sagte Söder nach der Sitzung. Das Wohngeld müsse dringend an die Lebenswirklichkeit in Städten wie München, Nürnberg oder Augsburg angepasst werden. Bayern sei bereit, deutlich mehr Geld dafür auszugeben. Allerdings brauche es dafür eine Reform auf Bundesebene. Der Bund trägt immerhin die Hälfte des Wohngelds.

Zwar wurde das Wohngeld bereits 2016 erhöht, es habe aber nicht mit der Mietentwicklung Schritt gehalten, bemängelte Bayerns Bauministerin Ilse Aigner. In Bayern bekommt weniger als 1% der Haushalte Wohngeld. In München sind es nach Angaben der CSU nicht einmal 3.000 Haushalte. Bayern fordert daher die Einführung einer neuen Mietenstufe VII für Haushalte in besonders teuren Kommunen. Zudem solle das Wohngeld entsprechend der Mietpreisentwicklung dynamisiert werden.

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