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Märkte | 18.09.2018

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Hans-Böckler-Stiftung
  • Personen:
    Andrej Holm, Stephan Junker, Kevin Neitzel
  • Immobilienart:
    Wohnen

Studie: Wohngeld hat kaum soziale Wirkung

Würde die Mietpreisbremse konsequent angewandt und kontrolliert, müssten Vermieter im Durchschnitt der 44 Großstädte mit Mietpreisbremse ihre Aufschläge bei Neuvermietung um 17% reduzieren. Das ist ein Ergebnis einer von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studie zur Wirkung der Wohnungsmarktinstrumente Mietpreisbremse, sozialer Wohnungsbau und Wohngeld. Die geringste soziale Wirkung attestieren die Wissenschaftler Andrej Holm, Stephan Junker und Kevin Neitzel dem Wohngeld: Es erreiche nur relativ wenige Haushalte, die zudem oft trotzdem noch eine prekär hohe Mietbelastungsquote aufwiesen, und dämpfe nicht die Mietentwicklung.

Als Instrument mit dem größten Potenzial sieht die Studie den sozialen Wohnungsbau. Da stimme aber die Gewichtung des Staates nicht. Derzeit fließen in den sozialen Wohnungsbau deutschlandweit rund 2 Mrd. Euro pro Jahr. Für die Übernahme von Wohnkosten im Rahmen von Hartz-IV-Leistungen gebe der Staat bundesweit gleichzeitig etwa 15 Mrd. Euro pro Jahr aus. Das Geld gehe zum großen Teil an kommerziell agierende Vermieter. Hier werde der Marktmechanismus einseitig zugunsten privater Vermieter "manipuliert". Um eine soziale Wohnungsversorgung sicherzustellen, sei ein langfristiger Aufbau von dauerhaft mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnungsbeständen sowie ein konsequenter Schutz von Bestandsmietverhältnissen notwendig.

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