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Transaktionen | 14.09.2018

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:

Commerz Real kauft den Frankfurter Omniturm

Quelle: Commerz Real, Urheber: TS Tessuto S.à.r.l.
Der Omniturm fällt besonders durch seinen Knick in der Mitte auf. Der Entwurf stammt von Bjarke Ingels.

Quelle: Commerz Real, Urheber: TS Tessuto S.à.r.l.

Commerz Real hat per Share-Deal den im Bau befindlichen 190 m hohen Frankfurter Omniturm von einem Joint Venture unter Führung von Tishman Speyer erworben. Der Kaufpreis soll nach Marktinformationen bei rund 690 Mio. Euro liegen.

Als Hybridhochhaus wird der 45-stöckige Omniturm an der Großen Gallusstraße 16-18 nach seiner voraussichtlichen Fertigstellung im August kommenden Jahres über 44.200 qm Büro-, 8.200 qm Mietwohn- und rund 1.700 qm öffentlich zugängliche Fläche verfügen. Ein Teil des Gebäudes ist für Coworking vorgesehen.

Der Nutzungsmix war auch einer der Gründe, warum sich Commerz Real entschieden hat, die Immobilie für seinen offenen Fonds hausInvest zu erwerben. "Die Risiken sind besser verteilt und die Attraktivität der Büroflächen erhöht sich durch den Wohnraum im Gebäude", erklärt Andreas Muschter, Vorstandsvorsitzender von Commerz Real. Die künftigen Büronutzer hätten teils Wohnungen für ihre Mitarbeiter angemietet.

Kaufpreisfaktor von 28,5

Mit dem One Forty West an der Frankfurter Senckenberganlage errichtet die Fondsgesellschaft gemeinsam mit Groß & Partner aktuell selbst ein Hybridhochhaus. Der Vertragsschluss sowie die erste Teilzahlung für den Omniturm erfolgten nach vier Wochen Verhandlungszeit am heutigen Freitag. Commerz Real ging es darum, schnell mit der Liquidität seines Fonds die bestehende Finanzierung der Immobilien abzulösen, um auf diese Weise die Projektkosten zu senken. Bei einem in Marktkreisen genannten Kaufpreis von ca. 690 Mio. Euro soll der Vervielfältiger beim 28,5-fachen der Jahresnettokaltmiete liegen. BNP Paribas Real Estate, CBRE und die Kanzleien Freshfields Bruckhaus Deringer und Taylor Wessing berieten bei der Transaktion.

Das Grundstück, auf dem der Turm entsteht, hatte Tishman Speyer 2015 vom Bankhaus Metzler erworben. Es war schon länger im Hochhausrahmenplan als potenzieller Hochhausstandort vermerkt. Bald darauf legte Tishman Speyer mit dem Bau los. Seitdem wurden sukzessive Mietvertragsabschlüsse für die Immobilie bekannt. Zu Morgan Stanley gesellte sich die Kanzlei Hogan Lovells. Danach folgten CBRE, eine internationale Bankengruppe (1.400 qm) und ein Coworkinganbieter (6.500 qm) als Mieter. Aktuell liegt der Vermietungsstand der Büroflächen bei gut 60%.

Nachtrag: Nach Informationen der Immobilien Zeitung handelt es sich bei den jüngsten Mietern um die Banco Santander, die von black olive begleitet wurde, und Spaces, die All Office Centers betreute.

Transaktion: Frankfurt am Main, Große Gallusstraße 18
Transaktion: Frankfurt am Main, Große Gallusstraße 18
Transaktion: Frankfurt am Main, Große Gallusstraße 18
Transaktion: Frankfurt am Main, Große Gallusstraße 18

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