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Märkte | 11.09.2018

Von Volker Thies

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Frankfurt am Main
  • Organisationen:
    Gutachterausschuss für Immobilienwerte Frankfurt am Main
  • Immobilienart:
    Wohnen

Weniger Abschlüsse und mehr Umsatz am Frankfurter Markt

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies
Das Europaviertel auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände ist weitgehend vermarktet. Dort fanden von Januar bis Juni nur noch 16 Eigentumswohnungstransaktionen für durchschnittlich 6.590 Euro/qm statt.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies

Rund 3,1 Mrd. Euro wurden im ersten Halbjahr 2018 mit Immobilien in Frankfurt umgesetzt – ohne Share-Deals. Das geht aus dem Zwischenbericht des Gutachterausschusses hervor, der darüber hinaus für neue Eigentumswohnungen einen Preisanstieg um 17% binnen Jahresfrist meldet.

Neue Eigentumswohnungen (ETW) in Frankfurt haben im Durchschnitt die Preisstufe von 6.000 Euro/qm durchstoßen. Das geht aus dem Halbjahresbericht des örtlichen Gutachterausschusses für Immobilienwerte hervor. Das Gremium ermittelte zum Ende des ersten Halbjahres 2018 einen durchschnittlichen Preis von 6.170 Euro/qm. Ein Jahr zuvor lag der Wert noch bei 5.290 Euro/qm. Zugleich ging die Anzahl der Transaktionen auf dem gesamten städtischen Immobilienmarkt gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 21% auf 2.820 zurück. Der Umsatz legte jedoch um 3% auf rund 3,1 Mrd. Euro zu. Auf den Büromarkt, das für Frankfurt traditionell wichtigste Segment, entfielen davon 1,1 Mrd. Euro. Share-Deals sind in sämtlichen Zahlen nicht enthalten.

Teuerste Wohnung im Westend für 11.080 Euro/qm

Die höchsten Preise für Neubau-ETW wurden in Riederwald und Fechenheim mit 7.320 Euro/qm erzielt, was daran liegt, dass sich die Europäische Zentralbank dort befindet. Im Westend gab es kaum Neubauobjekte auf dem Markt, Bestands-ETW gingen aber für durchschnittlich für 7.920 Euro/qm in neue Hände über. Das ist der höchste Wert aller Stadtteile, wobei die teuerste Wohnung im Westend 11.080 Euro/qm erzielte.

ETW in Wohnhochhäusern wurden im Schnitt für 7.430 Euro/qm gehandelt, rund 5% günstiger als im ersten Halbjahr 2017. Insgesamt wurden nur 36 Verkäufe in Wohnhochhäusern beurkundet, 68% weniger als im Vorjahreszeitraum. Im gesamten ersten Halbjahr 2018 wurden in Frankfurt 25 Grundstücke für Eigenheime für 350 bis 1.100 Euro/qm verkauft sowie 27 Bauplätze für Mehrfamilienhäuser für 340 bis 2.420 Euro/qm.

Der Vervielfacher für Mehrfamilienhäuser lag im Durchschnitt bei 26 und damit auf dem gleichen Wert wie im ersten Halbjahr 2017. Für Spitzenobjekte registrierten die Gutachter aber Werte von bis zu 37.

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