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Projekte | 07.09.2018

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

ABG pflanzt Palmenwald im Deutschlandhaus

Quelle: ABG Unternehmensgruppe, Urheber: Hadi Teherani Architects
Das Atrium mit Palmen unter Lichtdach soll der Mittelpunkt des neuen Deutschlandhauses werden.

Quelle: ABG Unternehmensgruppe, Urheber: Hadi Teherani Architects

Für das 300-Mio.-Euro-Projekt Deutschlandhaus in der Hamburger City wird der Bauantrag vorbereitet. Im finalen Entwurf von Hadi Teherani Architects ist ein Atrium mit Palmenwald vorgesehen.

Am Neubau für das Deutschlandhaus nahe dem Hamburger Gänsemarkt scheiden sich weiterhin die Geister. Einige Denkmalschützer und Architekten - aber auch die schwarz-gelbe Opposition in der Bürgerschaft - kritisieren den Abriss des Bestands als Wiederholungstat in einer Reihe von Rückbauten bedeutender Baudenkmale des 20. Jahrhunderts. Dazu zählt das Allianz-Hochhaus, der Commerzbank-Turm oder die Cityhöfe am Hauptbahnhof.

"Im modernen Stil traditioneller Kontorhäuser"

Anders als bei den genannten Projekten, wird sich das Deutschlandhaus in seiner äußeren Anmutung jedoch nur wenig vom Bestand und kaum vom Ursprungsbau aus dem Jahre 1929 unterscheiden, den die Architekten Fritz Block und Ernst Hochfeld entworfen hatten. Schäden im Zweiten Weltkrieg, aber vor allem die Modernisierungen Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre haben dem Bestandsbau nach Ansicht des Denkmalamts jede Denkmalwürdigkeit beraubt.

Doch mit dem Neubau soll adäquater Ersatz geschaffen werden. Für die Gestaltung der Fassade im nun vorgelegten finalen Entwurf von Hadi Teherani Architects kreiert Projektentwickler ABG die gewagte Formulierung "im modernen Stil traditioneller Kontorhäuser". Um die ursprüngliche Architektur zu würdigen und dennoch ein "hohes Maß an Eigenständigkeit" zu gewährleisten, sieht der finale Entwurf nun dunkle Fensterrahmen vor sowie sehr lange, flache Klinker, die extra für das Deutschlandhaus gebrannt und dann vertikal im freien Verband gesetzt werden.

Atrium mit Palmen und Gastronomie

Nichts mit dem Ursprungsbau zu tun hat jedoch das 1.000 qm große Atrium, das als Mittelpunkt des Gebäudes unter einer 35 m hohen lichtdurchlässigen Kuppel entsteht. Vorgesehen sind 20 m hohe Palmen, umlaufende Wasserbecken sowie weitere exotische Begrünung rund um die gastronomischen Angebote.

Insgesamt wird der Neubau nach seiner Fertigstellung Ende 2021 etwa 40.000 qm BGF messen, wovon fast drei Viertel für Büros genutzt werden. Hinzu kommen Einzelhandel, Gastronomie sowie 29 Wohnungen. Aktuell wird der Bauantrag vorbereitet. Mit dem Baubeginn wird im ersten Halbjahr 2019 gerechnet.

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