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Projekte | 16.08.2018

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Hamburg: Ditting baut für Quantum am Schleusengraben

Quelle: Ditting, Urheber: dreidesign
Ende 2019 sollen die 273 von Ditting für zwei von Quantum Immobilien aufgelegte Spezialfonds entwickelten Wohnungen bezugsfertig sein.

Quelle: Ditting, Urheber: dreidesign

In Hamburg-Bergedorf feierten Ditting und Quantum Immobilien das Richtfest für 273 Mietwohnungen am Schleusengraben. Im Mai 2019 beziehen die ersten Mieter das 74-Mio.-Euro-Projekt Am Schilfpark. Daneben entstehen Flächen für Forschung, Entwicklung und Gewerbe.

Westlich und östlich des historischen Schleusengrabens, südlich der Bergedorfer Altstadt entsteht aktuell ein großer Teil der im Bezirk Bergedorf gebauten Wohnungen. Die beiden Bauabschnitte der Glasbläserhöfe westlich des Schleusengrabens sind bereits weitgehend realisiert, das Stuhlrohrquartier sowie Wohnen am Weidensteg harren auf der gleichen Uferseite des 600 Jahre alten Kanals noch der Umsetzung.

Wohn- und Gewerbegebiet Am Schilfpark

Auf dem Ostufer gegenüber dem Quartier Weidensteg entsteht aktuell das Wohn- und Gewerbegebiet Am Schilfpark. Ditting entwickelt hier drei Baufelder mit 35.000 qm BGF. Hier wurde am Dienstag das Richtfest für die ersten beiden Baufelder mit 273 Mietwohnungen gefeiert, davon 40 im Ersten Förderweg geförderte Sozialwohnungen. Nach einem Entwurf des Hamburger Büros Schenk + Waiblinger Architekten entstehen auf den zwei Baufeldern vier Riegelgebäude und fünf Punkthäuser. In Letzteren liegen die Wohnetagen ringförmig um ein mittig gelegenes Treppenhaus, um optimale Sichtachsen zu ermöglichen. Für 74 Mio. Euro Investitionsvolumen werden 24.500 qm BGF realisiert.

Im ersten nördlichen Bauabschnitt sollen bis zum Mai kommenden Jahres 130 Zwei- bis Fünfzimmerwohnungen errichtet werden. Im südlichen Bauabschnitt folgen bis zum November 2019 weitere 143 Zwei- bis Vierzimmerwohnungen. Beide Bauabschnitte werden jeweils nach Fertigstellung an einen Spezialfonds der Quantum Immobilien Kapitalverwaltungsgellschaft übergeben. Die Mieten der frei finanzierten Wohnungen starten bei 11,50 Euro/qm. Mit dem Vertrieb startet Wentzel Dr. im letzten Quartal 2018.

Forschung und Gewerbe nebenan

2019 soll auch die Brücke für Radfahrer und Fußgänger über den Schleusenkanal fertiggestellt sein. Sie verbindet das Quartier Am Schilfpark mit dem Quartier Wohnen am Weidensteg. Von dieser Brücke profitieren nicht nur die Bewohner des Quartiers Am Schilfpark, sondern auch die Mitarbeiter der Gewerbe- und Forschungseinrichtungen östlich des Schleusengrabens. Mit dem HAW-Energie-Campus, der Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT (ehemals Laser Zentrum Nord) sowie dem Prüfstand des Fraunhofer Iwes gibt es bereits drei Forschungseinrichtungen vor Ort. Geplant ist zudem das Anwendungszentrum Leistungselektronik für Regenerative Energiesysteme des Fraunhofer Isit.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Am Dienstag wurde für die Wohnungen Am Schilfpark das Richtfest gefeiert. Im Vordergrund soll bis 2019 eine Fußgängerbrücke den Schleusenkanal queren.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Davon soll ab 2022 in direkter Nachbarschaft östlich des Curslacker Neuen Deichs einer von vier geplanten Hamburger Forschungs- und Innovationsparks (F&I-Park) profitieren - zunächst mit Flächen für Start-ups. Zwar sind Start-ups und forschungsnahe Unternehmen auch für die geplanten Gewerbeimmobilien Am Schilfpark eine Zielgruppe. Doch diese Flächen sollten bis zum Baubeginn des F&I-Parks 2022 längst vermarktet sein, heißt es bei Hamburg Invest, das für die Entwicklung der F&I-Parks zuständig ist. Hier wird aktuell ein Stadtentwicklungs- und Freiraumwettbewerb vorbereitet, auf dessen Basis ab Mitte 2019 ein neuer Bebauungsplan erstellt wird.

Ursprünglich war die etwa 20 ha große Fläche des künftigen Bergedorfer F&I-Parks für Green Logistics vorgesehen. Doch die Zierliche Tellerschnecke bremste ab 2013 die Entwicklung - so lange, bis die Bergedorfer Politik sich für das Areal an der A 25 hochwertigere Arbeitsplätze wünschte.

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