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Digitales | 08.08.2018

Von Ulrich Schüppler

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Amazon, Google
  • Organisationen:
    GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen
  • Immobilienart:
    Wohnen

Digitale Geschäftsmodelle sind in der Wohnungswirtschaft rar

Quelle: Fotolia.com, Urheber: sdecoret
Für digitale Geschäftsmodelle rund ums Thema Smart Home sind die meisten Unternehmen der Wohnungswirtschaft noch nicht gerüstet.

Quelle: Fotolia.com, Urheber: sdecoret

Nur 5% der Wohnungsunternehmen im GdW nutzen bereits digitale Geschäftsmodelle. Um neue Erlösquellen zu erschließen, müssten sich zunächst die notwendigen Daten ohne manuelle Eingaben übertragen lassen. Dafür sind die meisten Unternehmen der Wohnungswirtschaft noch nicht gerüstet.

In Zeiten, in denen Internetkonzerne wie Amazon und Google per Sprachassistent in heimische Wohnzimmer vorrücken, macht sich die Wohnungswirtschaft Gedanken, wie sie vom Digitaltrend profitieren kann. Komplett neue Geschäftsmodelle, etwa im Bereich Smart Home, spielen dabei laut einer aktuellen Mitgliederumfrage des Spitzenverbands der Wohnungswirtschaft GdW nur für 5% der Immobilienunternehmen eine Rolle.

Um solche Zusatzdienste anbieten zu können, müssten zunächst einmal alle Daten in einer Form vorliegen, die Medienbrüche durch manuelle Eingaben vermeidet. Das ist jedoch erst bei 11% der Wohnungsunternehmen der Fall. Allerdings wollen immerhin 59% der Umfrageteilnehmer in den kommenden fünf Jahren in dieser Hinsicht nachbessern, knapp ein Drittel (30%) aller Befragten könnten sich vorstellen, in diesem Zeitraum digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Mieterwünsche und Effizienzgesichtspunkte treiben Digitalisierung voran

Getrieben wird die technologische Transformation der Wohnungswirtschaft bisher einerseits von den Bedürfnissen der Mieter, die sich zunehmend digitale Kommunikation mit ihrem Vermieter wünschen, als auch von unternehmensinternen Anforderungen wie der Suche nach effizienteren und kostengünstigeren Prozessen. Hemmschuhe für den Kulturwandel sind neben Fachkräftemangel und fehlender Fortbildungszeit vor allem ein unübersichtlicher Markt an digitalen Dienstleistungen. Gerade kleinere Unternehmen bezweifeln bei vielen Anwendungen, dass diese schon den nötigen Reifegrad aufweisen, bei dem sich eine Investition für sie lohnen würde.

Für die großangelegte Digitalumfrage hatte der Spitzenverband GdW vom 29. Mai bis 12. Juni 2018 seine 426 Mitgliedsunternehmen befragt, 39% davon nahmen an der Umfrage teil.

Für die weiteren Ergebnisse der Umfrage lesen Sie bitte "Wohnungswirtschaft hält digitale Technologien für nicht reif genug" in IZ32/2018 auf Seite 13, die am 9. August erscheint.

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