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Märkte | 08.08.2018

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:

KfW: Hohes Niveau bei Wohnungsbaufinanzierung

Quelle: Pixabay, Urheber: stux
Energetische Modernisierung und Sanierung erlebt bei den KfW-Programmen einen Boom.

Quelle: Pixabay, Urheber: stux

Die Nachfrage nach Wohnungsbaufinanzierung bleibt auf hohem Niveau, hat die KfW-Bankengruppe zum Abschluss des ersten Halbjahrs 2018 registriert. Zu erwarten ist vom zweiten Halbjahr an zudem ein kräftiger Zuwachs, da über die KfW das Baukindergeld abgewickelt wird.

Bei einem Gesamtvolumen von 36,1 Mrd. Euro (Vorjahreszeitraum 36,5 Mrd. Euro) mache die inländische Förderung der KfW 27,1 Mrd. Euro aus (Vorjahr: 27,6 Mrd. Euro), die von der Wohnungsbauförderung wesentlich bestimmt werde. Besonders groß ist laut KfW die Nachfrage nach Programmen zur energieeffizienten Sanierung von Bestandsimmobilien. Das Volumen im gesamten Förderschwerpunkt Energieeffizienz & Erneuerbare Energie, zu dem die Bestandssanierung laut KfW den Hauptbeitrag leiste, umfasste 9,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 8,6 Mrd. Euro). Etwas rückläufig ist dagegen die Nachfrage in den Förderschwerpunkten Bildung sowie Wohnen & Leben, zu dem auch das Programm Altersgerecht Umbauen zählt. Hier wird ein Fördervolumen von insgesamt 3,2 Mrd. Euro (3,6 Mrd. Euro) erreicht.

Im zweiten Halbjahr kommt das Baukindergeld

Steigerungspotenziale sind vom zweiten Halbjahr 2018 an auf dem gesamten Sektor Wohnen zu erwarten. Denn das von der Großen Koalition beschlossene Baukindergeld (1.200 Euro pro Kind und Jahr über zehn Jahre hinweg) soll über die KfW abgewickelt werden. Vorgesehen ist, dass das Baukindergeld von September 2018 an beantragt werden kann. Die Bundesregierung hat rund 2,7 Mrd. Euro vorgesehen. Weiterhin ist geplant, dass es zusätzlich ein Bürgschaftsprogramm geben soll, damit der Eigenkapitalanteil beim Ersterwerb einer Wohnimmobilie erweitert wird. Auch dies soll über die KfW abgewickelt werden. An dem Programm wird aber noch gearbeitet.

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