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Märkte | 03.08.2018

Von Daniel Rohrig

In diesem Artikel:

Zahl der Zwangsversteigerungen sinkt weiter

Quelle: Pixabay, Urheber: 13902
Einfamilienhäuser und Wohnimmobilien stellen mit 68% den Löwenanteil bei Zwangsversteigerungen.

Quelle: Pixabay, Urheber: 13902

Die Zahl der Zwangsversteigerungen ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 um 7,4% gesunken. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden 11.836 Immobilien mit Verkehrswerten von 2,11 Mrd. Euro aufgerufen. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 14.157 Stück mit einem Volumen von 2,28 Mrd. Euro (-15,5%). Das teilt der Wirtschaftsverlag Argetra mit.

In etwa 12.000 Terminen gingen die Verkehrswerte absolut um rund 170 Mio. Euro zurück. Die durchschnittlichen Verkehrswerte haben allerdings um 11% zugelegt. Gleichzeitig nahmen Teilungsversteigerungen, also Versteigerungen zur Aufhebung der Eigentümergemeinschaft aus Erbauseinandersetzungen und Scheidungen einen Anteil von 17% ein. Im Vorjahr waren es 13%.

NRW ist weiterhin Spitzenreiter bei den Zwangsversteigerungen

Spitzenreiter ist und bleibt Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 25% am bundesweiten Markt der Zwangsversteigerungen. Ansonsten ist eher ein Ost-West-Gefälle erkennbar. Bezogen auf die Termine pro 100.000 Haushalte ist die Zahl der anberaumten Zwangsversteigerungstermine in Sachsen-Anhalt mit 61 Terminen trotz eines Rückgangs von 10% noch immer fast viermal so hoch wie in Bayern mit 16 Terminen. Wohnimmobilien sind erneut die am häufigsten versteigertern Immobilienarten.

Höchste Verkehrswerte werden in Hamburg aufgerufen

Im Vergleich der Bundesländer werden in Hamburg mit 700.000 Euro die höchsten Verkehrswerte erzielt, Sachsen-Anhalt bildet das Schlusslicht mit 64.700 Euro. Der Gesamtdurchschnitt in Deutschland beträgt 177.000 Euro – nach 160.700 Euro im Jahr 2017.

Lediglich 50% der eröffneten Zwangsversteigerungsverfahren landen im Gerichtssaal. Der Rest wird vor der Versteigerung freihändig verkauft.

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