Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen
Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Unternehmen | 09.08.2018

Von Nicolas Katzung

In diesem Artikel:

Berlin Hyp peilt weiteres Rekordjahr an

Quelle: Berlin Hyp, Urheber: Leo Seidel
Die Zentrale von Berlin Hyp.

Quelle: Berlin Hyp, Urheber: Leo Seidel

2017 war ein Rekordjahr für Berlin Hyp und aller Voraussicht nach wird der Immobilienfinanzierer im laufenden Geschäftsjahr nochmals zulegen können.

Noch im März dieses Jahres, zur Präsentation der Geschäftszahlen 2017, hatte Berlin-Hyp-Chef Sascha Klaus die Erwartungen an das laufende Jahr gedämpft. Nun, knapp fünf Monate später, muss er seine Zurückhaltung revidieren: "Wir glauben jetzt schon sagen zu können, dass wir das Ergebnis des Vorjahres wahrscheinlich erreichen werden", sagte er anlässlich der Vorstellung der Halbjahreszahlen 2018.

Mit 62,2 Mio. Euro fiel der Gewinn um satte 40% höher aus als im Vorjahreszeitraum, und das obwohl die Berliner 80 Mio. Euro in den Fonds für allgemeine Bankrisiken einstellten - im ersten Halbjahr 2017 waren es lediglich 20 Mio. Euro gewesen. Den größten Anteil am kräftig gestiegenen Betriebsergebnis (von 62,6 Mio. auf 141,7 Mio. Euro) hatte die Risikovorsorge, wo es zu Nettoauflösungen in Höhe 47,3 Mio. Euro kam (Vorjahr: Rückstellungen 22,3 Mio. Euro). Deutlich verbessert zeigte sich auch der Zinsüberschuss, der von 154,6 Mio. auf 172,2 Mio. Euro wuchs, u.a. wegen des um rund 0,9 Mrd. auf 21 Mrd. Euro gestiegenen Kreditbestands und Incentives aus einem Kreditförderprogramm der Bundesbank.

Mehr Neugeschäft mit Bauträgern und Projektentwicklern

Im Neugeschäft übertraf die Bank den Vorjahreswert in Höhe von 3,1 Mrd. Euro deutlich: Inklusive Prolongationen (0,8 Mrd. Euro, Vorjahr: 1,04 Mrd. Euro) wurden Finanzierungen über 3,5 Mrd. Euro kontrahiert, ein Fünftel davon im Ausland. Auf Bauträger und Projektentwickler entfielen 29% des Zusagevolumens und damit merklich mehr als ein Jahr zuvor (18%). Das Gemeinschaftsgeschäft mit den Sparkassen schwoll auf rund 825 Mio. Euro an (Vorjahr: 650 Mio. Euro).

Durch die Auffüllung des Fonds für allgemeine Bankrisiken wird sich die harte Kernkapitalquote von 12% auf 12,9% erhöhen, was Klaus als "Fundament für unseren weiteren Wachstumspfad" bezeichnet. Wohin dieser genau führen wird, lasse sich nicht anhand einer vorgegebenen Zielgröße festlegen. Die gebe es nicht, so Klaus. Wie stark die Bank wachse, hänge schließlich entscheidend vom Marktumfeld ab. "Qualität geht vor Quantität. Wenn die Märkte aggressiver werden, dann werden wir auch unser Neugeschäftsvolumen zurückschrauben."

Für Berlin Hyp zähle das Ergebnis unterm Strich. "Nachhaltiges Wachstum ist uns wichtiger als eine Rekordzahl nach der anderen zu produzieren." Sollten sich allerdings die Märkte erwartungsgemäß entwickeln, wird Klaus im März 2019 erneut Rekordzahlen präsentieren.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!