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Projekte | 01.08.2018

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

Leipzig: Baugenehmigung für das Hotel Astoria

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Martina Vetter
Die Spuren des Verfalls am Astoria sollen bald verschwunden sein und die Fassade denkmalgerecht saniert werden.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Martina Vetter

Nach mehr als zwei Jahrzehnten Stillstand und Verfall darf das einstige Grandhotel Astoria auf der Westseite des Leipziger Hauptbahnhofs saniert und zu einem Konferenzhotel mit 250 Zimmern umgebaut werden. Dafür hat das Amt für Bauordnung und Denkmalpflege der Intown-Gruppe jetzt die Baugenehmigung erteilt.

"Die denkmalgeschützten Fassaden bleiben im Wesentlichen erhalten. Einige Dachaufbauten werden neu errichtet. Der neue Haupteingang ist am Willy-Brandt-Platz geplant", heißt es in dem Papier. An dieser Seite wird wie früher auch das zum Hotel gehörende Restaurant platziert, das 60 Außensitzplätze bieten soll. Wegen der unmittelbaren Lage am Hauptbahnhof plant der Berliner Entwickler Intown das Haus als Kongresshotel. Im Erdgeschoss werden auf 340 qm Tagungsräume entstehen sowie ein 800 qm großer Bankettbereich für bis zu 1.000 Personen.

Über der geplanten Tiefgarage im Hof werden fünf Ballsäle errichtet. Im fünften Stock ist eine "Rooftop Bar" vorgesehen. Die Gaststätte mit Dachterrasse entsteht auf der Seite zur Seite Kurt-Schumacher-Straße.

2020 soll das Hotel eröffnen

Die Planung des Areals vor dem Haupteingang am Willy-Brandt-Platz erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt, heißt es aus dem Rathaus. Dafür werde es ein separates Genehmigungsverfahren geben, in dem es auch um den Abbruch des Vordachs und die Platzgestaltung geht. Bis Ende 2020 soll die frühere Luxusherberge, die zu DDR-Zeiten erst als HO und dann als Interhotel geführt wurde, wieder zum Leben erweckt werden.

Keller voll mit Wasser

Der 1913 bis 1915 errichtete und in den 1950er Jahren wiederhergestellte und erweiterte Hotelbau hat seit seiner Schließung 1996 arg gelitten. Die größten Schäden verursachte das in den zweigeschossigen Keller eingedrungene Wasser, erläuterte der Berliner Architekt Roland Wolff bei der Präsentation der Intown-Pläne Anfang Mai.

Im Nachhinein errichtete Gebäudeteile im Innenhof des Komplexes, der sich zwischen Gerber- und Kurt-Schumacher-Straße entlang dem Tröndlinring erstreckt, werden abgerissen, das Gebäudeinnere teilweise entkernt. Neben der Fassade werden auch stilprägende Gebäudeteile wie das ovale Treppenhaus und die Lobby in das neue Hotel integriert. Das Haus wird über Zimmer mit 35 verschiedenen Zuschnitten verfügen. Die Vielzahl der Zimmertypen ist der Form des Gebäudes geschuldet, das U-förmig fast ein ganzes Karree einnimmt. "Das macht die Hotelplanung nicht einfacher", sagte Wolff, "aber die unterschiedlichen Raumgrößen und Figuren werden am Ende den Charme ausmachen."

Legende:

  • Haus
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