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Steuern | 17.07.2018

Von Monika Hillemacher

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesfinanzhof
  • Immobilienart:
    Wohnen

Steuer: Möblierungszuschlag nach Mietspiegel rechnen

Bei möblierten Wohnungen zählt der übliche Zuschlag für Einbauküchen, Möbel oder Haushaltsgeräte mit, wenn die Marktmiete errechnet wird. Der Möblierungszuschlag muss aus dem örtlichen Mietspiegel abzuleiten sein. Nur dann können Vermieter in ihrer Einkommensteuererklärung unter Vermietung und Verpachtung mögliche Miet-Mindereinnahmen als Werbungskostenüberschüsse ansetzen. Das geht aus einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs hervor (BFH, Urteil vom 6. Februar 2018, Az. IX R 14/17).

Demnach sind prozentuale Zuschläge, z.B. für die Küche, oder ein Punktesystem für das Ermitteln der ortsüblichen Miete zulässig, sofern der Mietspiegel diese Optionen hergibt. Ohne Mietspiegel ist die am Markt erzielbare Miete zugrunde zu legen. Geht beides nicht, wird ohne Möblierung gerechnet. Im entschiedenen Fall hatte ein Ehepaar seinem Sohn eine 80 qm große möblierte Wohnung vermietet. Die Eltern verzichteten darauf, die ortsübliche Vergleichsmiete wegen der Haushaltsgeräte nach oben zu setzen, dafür berücksichtigten sie die Sachen nach einem Punktesystems des Mietspiegels. Das Finanzamt wollte geltende gemachte Mindereinnahmen nicht anerkennen. Das Finanzgericht muss nun klären, ob eine Einbauküche zu den Ausstattungsmerkmalen des städtischen Mietspiegels gehört.

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