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Projekte | 10.07.2018

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Nord Project und Azubiwerk bauen für 80 Mio. Euro

Quelle: Spengler Wiescholek Architekten
2021 soll das gesamte Quartier mit Wohnraum für 650 Menschen fertiggestellt sein.

Quelle: Spengler Wiescholek Architekten

Zwischen Hauptbahnhof, St. Georg und Hammerbrook investieren Nord Project und Azubiwerk 80 Mio. Euro in 536 Apartments und Wohnungen. Azubis, Studenten, ehemalige Obdachlose sowie Familien sollen im Münzviertel zum Teil günstigen Wohnraum finden.

Auf dem 8.467 qm großen Areal der ehemaligen Gehörlosenschule realisieren der Hamburger Projektentwickler Nord Project, an dem wiederum der Entwickler GBI beteiligt ist, und der Wohnheimbetreiber Azubiwerk ein Quartier mit Wohnraum für 650 Menschen. Das Gebäudeensemble an der Ecke Schultzweg/Norderstraße entsteht nach einem Entwurf des Architekturbüros Spengler Wiescholek, Hamburg.

200 Wohnplätze für je 200 Euro

Die Stiftung Azubiwerk errichtet hier ihren zweiten Hamburger Standort. Nach dem 2016 an der Hammer Straße in Wandsbek eröffneten Wohnheim für 156 Azubis sollen im Münzviertel 200 Wohnplätze entstehen, die für 209 Euro monatlich vergeben werden. Das Grundstück hierfür hat übrigens Dietrich von Stemm gestiftet, der das Areal mit seinem Immobilienunternehmen HBK zunächst entwickelt hatte.

Dazu entstehen 101 öffentlich geförderte Mietwohnungen. 55 dieser Wohnungen entstehen für das Azubiwerk, das sie für eine Anfangsmiete von 6,50 Euro/qm vor allem an Familien vermieten möchte. Die weiteren 46 geförderten Mietwohnungen werden von der Diakonie zur Unterbringung von jungen Menschen genutzt, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, sowie zur Wohnraumversorgung von ehemaligen Obdachlosen, denen die Rückkehr in ein geregeltes Leben ermöglicht werden soll.

170 möblierte Smartments student

Frei finanziert sind die 170 Smartments student, möblierte Einzelapartments für Studenten und Auszubildende, die für 490 Euro monatlich vergeben werden - nur wenige Meter entfernt vom 2012 eröffneten Albrecht Mendelssohn Bartholdy Haus, dem Smartments-Objekt am Hühnerposten. Das neue Smartments-Projekt wird nach dem früheren Hamburger Oberbürgermeister Herbert Weichmann benannt - der Tradition der Moses Mendelssohn Stiftung folgend, ihre Smartment-Projekte nach einer bedeutenden jüdischen Persönlichkeit der Stadt zu benennen. Ebenfalls frei finanziert sind die 66 Mietwohnungen, überwiegend mit anderthalb oder zwei Zimmern. Patrik Fronczek, Vorstand der Stiftung Azubiwerk, weist darauf hin, dass 60% der künftigen Bewohner des Gesamtprojekts in gefördertem Wohnraum leben werden.

Komplettiert wird das Quartier durch den einzigen Bestandsbau, der bleibt. Das ehemalige Schulgebäude von 1879 wird die soziale Infrastruktur aufnehmen: Ziemlich verbindlich ist der Einzug des sozialen Cafés Movimento sowie der Food Kooperative Tante Münze. Coworkingflächen sollen auch den Mietern geförderter Wohnungen zur Verfügung stehen, die kein eigenes Arbeitszimmer haben. Geplant sind zudem eine Fahrradwerkstatt, Sportraum, ein kleines Kino, ein Billardraum und eine Bibliothek.

2021 ist das Quartier fertig

Der Baubescheid liegt vor. Bis Anfang 2019 wird die Bau- oder zumindest Teilbaugenehmigung erwartet, um mit dem Bauen starten zu können. "2020 können die ersten Bewohner einziehen", erwartet Fronczek. "Mitte 2021 wird das Quartier komplett fertiggestellt sein."

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