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Projekte | 04.07.2018

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Hofheim am Taunus
  • Unternehmen:
    tobe.STADT, Kokonsult Beratungsinstitut
  • Organisationen:
    Stadt Hofheim am Taunus
  • Personen:
    Wolfgang Exner, Kristina Oldenburg, Torsten Becker
  • Immobilienart:
    Wohnen

Hofheim vergrößert Stadtteil Marxheim um 28 ha

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold
Der beschauliche Hofheimer Stadtteil Marxheim wächst in mehreren Stufen um insgesamt 28 ha.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Bis Ende 2019 soll der Rahmenplan für ein östlich an Hofheim-Marxheim angrenzendes Wohnquartier mit rund 28 ha Fläche fertig sein. Parallel zur Planung läuft in der hessischen Stadt eine umfangreiche Bürgerbeteiligung an.

"Das Gebiet Marxheim II ist schon lange im Regionalen Flächennutzungsplan aufgeführt", erläutert Wolfgang Exner, Erster Stadtrat in Hofheim (CDU). Damit unterscheide es sich von anderen großen Entwicklungsgebieten, die derzeit in der Region diskutiert werden. Für Hofheim wird es das größte Baugebiet seit vielen Jahrzehnten. Etwa 3.000 Menschen sollen dort künftig wohnen. "Wir werden das nicht auf einen Schlag mit einem Bebauungsplan entwickeln", betont Exner.

Das Areal gehört 140 Eigentümern

Im Auswahlverfahren für die Planung des Quartiers hat sich eine Arbeitsgemeinschaft der beiden Frankfurter Büros tobe.Stadt und Kokonsult qualifiziert. Diese wird zusätzlich den Dialogprozess mit Bürgern, Verwaltung und 140 betroffenen Grundstückseigentümern moderieren. "Es soll kein isoliertes Quartier werden", erklärt Kristina Oldenburg, Geschäftsführerin von Kokonsult. Stadtplaner Torsten Becker von tobe.Stadt ist es zudem wichtig, dass keine Monostruktur entsteht.

Bei Marxheim handelt es sich um ein beschauliches Wohngebiet mit zwei- bis achtgeschossiger Bebauung. Seine Erweiterung soll sich auf derzeit noch überwiegend landwirtschaftlich genutzten Flächen am östlichen Rand des Stadtteils erstrecken. Neben Wohnflächen sind auch Angebote der sozialen Infrastruktur und Freiflächen vorgesehen. Exner geht davon aus, dass die Erschließungsarbeiten und ggf. erste Bauarbeiten in den Jahren 2022 bis 2023 starten.

"Die Interessenten stehen Schlange"

Noch ist offen, auf welche Weise die Stadt das Gelände entwickelt. Einen Ankauf aller Grundstücke durch die Stadt schließt der Erste Stadtrat aus, nicht dagegen eine Zusammenarbeit mit einem privaten Partner. "Die Interessenten stehen Schlange."

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