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Unternehmen | 18.06.2018

Von Christine Rose

In diesem Artikel:

Die Bima hat in den sieben größten Städten 230 ha Fläche

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Thorsten Karl
Einst Kaserne, künftig Wohnstandort: Die Bima hat Ende April die ehemalige York-Kaserne (Foto) und die Oxford-Kaserne an die Stadt Münster verkauft.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Thorsten Karl

In den sieben Großstädten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart verfügt die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) über 971 unbebaute Grundstücke mit knapp 230 ha. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP im Bundestag hervor.

230 ha in sieben Großstädten mit Wohnungsmangel, das ist jede Menge Holz. Am meisten Fläche nennt die Bima in Berlin ihr Eigen: 386 Grundstücke mit 88 ha werden für die Bundeshauptstadt aufgelistet. Es folgen München mit 248 Flächen bzw. 61 ha und Köln mit 246 Grundstücken, die insgesamt 56 ha umfassen. Am wenigsten Grund und Boden hält die Bima mit 24 Flächen bzw. 0,9 ha in Frankfurt.

Bundesweit sitzt die Bundesanstalt auf noch viel mehr Grund und Boden, nämlich auf rund 25.700 unbebauten Grundstücken mit einer Gesamtfläche von etwa 87.000 ha. In den Zahlen sind land- und forstwirtschaftliche Flächen nicht enthalten.

Erwartungen werden gedämpft

Grund zur Hoffnung auf mehr Wohnungsbau? Zumal CDU/CSU und SPD im Koalitionsvertrag festgehalten haben: „Wir wollen ermöglichen, dass die Bima Ländern und Kommunen zu Zwecken der sozialen Wohnraumförderung bundeseigene Grundstücke rechtssicher und im beschleunigten Verfahren zu vergünstigten Konditionen zur Verfügung stellen kann.“

Die Bundesregierung allerdings dämpft da die Erwartungen. Die Grundstücke seien unterschiedlich groß („ab 1 qm“) und gehörten „zudem häufig“ zu größeren Liegenschaften, die ohne diese Flächen nicht nutzbar wären, heißt es in der Antwort auf die Anfrage der Grünen. Bereits vor einigen Monaten verwies die Regierung darauf, dass „der verfügbare Bestand geeigneter bebaubarer Liegenschaften in Ballungsgebieten deutlich begrenzt“ sei und „nur punktuell, nicht aber systemisch für Entlastung sorgen“ könne.

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