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Projekte | 23.01.2018

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

evoreal baut 700 Wohnungen in Hamburg-Bramfeld

Quelle: evoreal, Urheber: KPW Papay Warncke und Partner
Durch die Mischung von Wohnungen und Gewerbeflächen soll an Moosrosenweg und Bramfelder Chaussee ein lebendiges Quartier entstehen.

Quelle: evoreal, Urheber: KPW Papay Warncke und Partner

Mit 700 Wohnungen auf dem Otto-Parkplatz in Bramfeld startet evoreal sein erstes namhaftes Hamburger Projekt. Auf 210 Mio. Euro beziffert der Projektentwickler das Investitionsvolumen. Direkt benachbart sind weitere 500 Wohnungen geplant.

Bramfeld rückt zunehmend ins Blickfeld der Projektentwickler. Mitte 2018 schließt cds Wohnbau das 40-Mio.-Euro-Projekt Bramfelder Dorfpassage für Investor Aberdeen ab. In zwei Gebäuden entstehen 136 Wohnungen, Ladenflächen sowie ein Ärztezentrum. Nur einen Steinwurf entfernt erhielt das Joint Venture aus Wohnungsverein Hamburg von 1902 und Karl Danger Grundstücksverwaltung den Zuschlag für ein städtisches Grundstück, auf dem 145 Wohnungen errichtet werden, deren frei finanzierte Miete in den ersten fünf Jahren 8 Euro/qm nicht übersteigen darf.

Geförderte Apartments für Studenten

Nun hat der in Hamburg ansässige Projektentwickler evoreal drei insgesamt 25.000 qm große Gewerbegrundstücke beiderseits des Moosrosenwegs nahe der Einmündung zur Bramfelder Chaussee gekauft. Die bisher von Otto als Parkplatz genutzten Flächen sowie angrenzende Grundstücke sollen ab 2020 mit insgesamt 700 Wohnungen - darunter ein Drittel Sozialwohnungen - sowie gewerblich genutzten Immobilien und zwei Kindertagesstätten bebaut werden. Die öffentlich geförderten Wohnungen sollen zum Teil als Apartments für Studenten oder Auszubildende entstehen.

Auf der sogenannten Bramfelder Spitze zwischen Bramfelder Chaussee und Werner-Otto-Straße sind Büros sowie gegebenenfalls Einzelhandel, Gastronomie und/oder ein Hotel vorgesehen. Für Projektentwickler evoreal, der seinen Hauptsitz in Hamburg hat, ist es das erste größere Projekt in der Hansestadt. Zu den evoreal-Gesellschaftern zählt auch Benjamin Otto, Sohn von Michael Otto.

Öffentlicher Moosrosenpark

Den städtebaulichen Wettbewerb für das Projekt gewann das Hamburger Büro KPW Papay Warncke und Partner Architekten. Im Mittelpunkt des Entwurfs steht der Moosrosenpark, der samt See öffentlich zugänglich sein wird. Oberbaudirektor Franz-Josef Höing würdigte als Jury-Mitglied die Verknüpfung einer dichten Bebauung mit großzügigem Freiraum. Der erfolgreiche städtebauliche Entwurf dient als Basis für einen neuen Bebauungsplan für das evoreal-Areal.

Weitere 500 Wohnungen sind für die benachbarte, 20.000 qm große Fläche des Energieversorgers Vattenfall geplant. Zu den Interessenten für das noch mit einem Schulungszentrum bebaute Grundstück soll auch evoreal gehören.

Transaktion: Hamburg, Moosrosenweg

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