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Projekte | 18.11.2017

Quelle: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ)

Von Mathias Thurm

In diesem Artikel:

Angekommen im Privathotel

Christoph Lueg hat das Hotel Wagner in Hamburg übernommen. Davor war er viele Jahre für den Accorhotels-Konzern tätig. Von seinen Kenntnissen aus dieser Zeit profitiert nun das 3-Sterne-superior-Haus.

Hamburg. 18 Jahre war er als Manager für den Accorhotels-Konzern tätig, zuletzt als Vice President Mercure Northern Germany. Im Mai dieses Jahres hat sich Christoph Lueg nun mit der Übernahme des kleinen Privathotels Wagner den lang ersehnten Wunsch von der Selbstständigkeit erfüllt. Kenntnisse des norddeutschen Hotelmarktes und das Know-how zum erfolgreichen Betreiben eines Hotels bringt Lueg denn auch reichlich mit. Trotzdem war es teilweise ein Sprung ins kalte Wasser. „Vor allem die Finanzierung habe ich mir nicht so kompliziert vorgestellt", sagt der Hotelier rückblickend. Als Accorhotels-Manager müsse man sich nicht um Bankkredite kümmern. Schließlich konnte er mit seinem Konzept die Geldinstitute doch überzeugen und eine satte sechsstellige Summe in das 3-Sterne-superior-Hotel im Dammtorpalais an der Moorweidenstraße investieren.

Das von dem renommierten Architekten Fritz Höger entworfene und 1890 erbaute Gründerzeithaus besitzt schon durch seinen unverwechselbaren Baustil und seine Lage – zentral und doch im Grünen – ein Alleinstellungsmerkmal. Die Verbindung von historischer Bausubstanz mit modernen Elementen und Accessoires sei denn auch Leitgedanke bei der Neugestaltung der Räume gewesen, sagt Lueg. Umgesetzt wird das Konzept mit einer klaren Formensprache des Mobiliars, Kronleuchtern mit klassischen und modernen Elementen sowie großen Schwarz-Weiß-Fotografien und Dekostücken im Retrostil. Neben hohen Stuckdecken sowie dem Charme knarzender Dielen- und Parkettböden erwartet die Gäste moderne Technik wie Docking-Station, Flachbild-TV, Laptop-Safe, und kostenloses Wlan.

Eine Besonderheit des Dammtorpalais liegt darin, dass das Haus etagenweise an insgesamt fünf Hotelbetreiber verpachtet ist. Das Hotel Wagner findet sich mit seinen 51 Zimmern und Suiten im Hochparterre und im 1. Stock. Einen Wettbewerbsnachteil durch die Konzentration der Bettenkapazitäten sieht Christoph Lueg nicht. „Die Synergieeffekte stehen im Vordergrund", und zudem habe man ein gutes kollegiales Verhältnis untereinander. Dazu muss man wissen, dass eines der Hotels, das 23-Zimmer-Hotel Fresena, seit drei Jahren von Christoph Luegs Frau Claudia Günnewig geführt wird. Jedes der Hotels sei so individuell, dass man jeweils seine eigene Gästeklientel anspreche. „Wir sind stolz, dass wir einen hohen Anteil an Direktbuchungen haben, die durch Mund-Propaganda zu uns kommen", so der Hotelier.

Christoph Lueg reicht es aber nicht, wenn die Zahlen stimmen. Er möchte das Hotel aus der Sicht des Gastes sehen. Deshalb schätzt er an seinem Haus nicht nur die Hardware, sondern auch sein motiviertes, gastorientiertes Team: „Wir haben alle 20 Mitarbeiter übernommen, darunter drei fest Angestellte im Housekeeping. Wir legen Wert auf ein gutes Arbeitsklima durch Teamgeist, eine lockere Atmosphäre und Transparenz bei Entscheidungen." Nach dem erfolgreichen Start schließt der Unternehmer die Eröffnung weiterer Hotels nicht aus. Wachstum soll aber kein Selbstzweck sein. „Es müssten sich geeignete Objekte anbieten", sagt Lueg.

Betreiber: Friendly Hospitality GmbH

Geschäftsführer: Christoph Lueg

Zimmer und Suiten: 51

Zimmerpreise: 89 bis 255 Euro

Mitarbeiter: 20
Kontakt: www.hotel-wagner-hamburg.de

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