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Märkte | 15.11.2017

Von Bernhard Bomke

In diesem Artikel:

Deutsche Büromärkte: Das Ende der Renditekompression ist nah

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Bernhard Bomke
Bürohäuser wurden zuletzt vielerorts immer teurer. Nun aber könnte der Verfall der Ankaufrenditen bald gestoppt sein, glauben Marktforscher.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Bernhard Bomke

Die Büromärkte an den fünf deutschen Topstandorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München werden mindestens bis Ende 2018 weiter von steigenden Spitzenmieten und sinkenden Leerstandsquoten gekennzeichnet sein. Nur bei der Spitzenrendite, da sehen die meisten Marktforscher, die Daten zur aktuellen Büroimmobilienmarkt-Umfrage der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung (gif) und des Center for Real Estate Studies (CRES) geliefert haben, für 2018 kein weiteres Absinken.

Eine der plakativsten Prognosen betrifft die Entwicklung der Bürospitzenmiete in Berlin. Hier erwarten die Teilnehmer der Umfrage (Researchabteilungen deutscher und internationaler Immobilienunternehmen, darunter Dienstleister, Bestandshalter und Banken) bis Ende 2018 das erstmalige Überschreiten der Schwelle von 30 Euro/qm/Monat. Das ist das Ergebnis von erwarteten Mietpreissteigerungen in der Hauptstadt von 12%. An den anderen vier Standorten werden bis Ende 2018 Mietzuwächse von 2% bis 7% prognostiziert.

Leerstandsquoten in Berlin und München sinken unter 3%

Bei den Nettoanfangsrenditen im Spitzensegment rechnen die Teilnehmer der Umfrage nur noch bis Ende dieses Jahres mit einem leichten weiteren Rückgang von 3% bis 4% auf 2,9% bis 3,8%. Die Renditekompression werde auf der Zielgeraden dieses Jahres in Berlin und Frankfurt stärker ausfallen als bisher vorausgesagt. Auch in Düsseldorf, Hamburg und München werden sie spürbar sein. Für 2018 werden keine weiteren messbaren Rückgänge erwartet.

Beim Leerstand führt der Abbau in Berlin und München bis Ende 2018 laut Prognose zu einer Quote von unter 3%. In den beiden Metropolen habe man es mit Vermietermärkten zu tun. Mietinteressenten fänden kaum mehr attraktive Flächen, die zeitnah gemietet werden könnten. Auch an den übrigen Standorten werden rückläufige Leerstandsquoten vorausgesagt. Die absolute Höhe bleibe jedoch deutlich über den Werten aus den Hauptstädten Bayerns und der gesamten Republik. In Düsseldorf werde die Quote Ende kommenden Jahres beispielsweise noch bei etwa 7% liegen.

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