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Märkte | 09.11.2017

Von Harald Thomeczek

In diesem Artikel:

Unternehmensansiedlungen kommen in Frankfurt relativ günstig

Ein Unternehmen, das 100 Mitarbeiter in Frankfurt am Main ansiedelt, muss mit jährlichen Kosten von durchschnittlich 3,34 Mio. Euro für Gehälter und Büromieten rechnen. Damit landet die Mainmetropole im "Employment and Property Cost Index" des Maklerhauses Knight Frank unter 19 Städten bzw. Büromärkten weltweit auf Platz 15. Am teuersten kommt eine Ansiedlung Unternehmen in Zürich: Die hohen Gehälter für Banker und Asset-Manager katapultieren die größte Stadt der Schweiz mit umgerechnet 6,96 Mio. Euro auf den unangefochtenen ersten Platz des Rankings. Selbst das Finanzzentrum New York (6,08 Mio. Euro) und das Tech-Mekka San Francisco (5,89 Mio. Euro) sind chancenlos.

Komplettiert werden die Top Five von Hongkong (5,23 Mio. Euro), der Stadt mit den weltweit höchsten Büromieten, und Boston (5,20 Mio. Euro). London taucht mit dem West End (4,91 Mio. Euro; Rang sechs) und der City (4,25 Mio. Euro; Platz zehn) gleich zwei mal im Ranking auf. Die englische Hauptstadt ist die teuerste Stadt in Europa: Paris (3,61 Mio. Euro), Dublin (3,55 Mio. Euro) und Stockholm (3,50 Mio. Euro) können - ebenso wie Frankfurt - ihr nicht das Wasser reichen. Ebensowenig Amsterdam, das Frankfurt mit Kosten für Gehälter und Immobilien von durchschnittlich 3,09 Mio. Euro allerdings unterbietet.

Geheimtipp für die Ansiedlung von 100 Mitarbeitern ist - jedenfalls, was die Bereitstellung von Arbeitsplätzen und die Höhe der Gehälter angeht - Warschau: Die Hauptstadt Polens habe sich, so Knight Frank, nicht nur zu einem attraktiven europäischen Wirtschaftsstandort entwickelt, es steht dort auch gut ausgebildetes, mehrsprachiges Personal zu relativ geringen Aufwendungen (1,43 Mio. Euro) zur Verfügung.

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