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Projekte | 08.03.2017

Von Dagmar Lange

In diesem Artikel:

Mannheim: RVI baut rund 500 Wohnungen im Franklin-Quartier

Quelle: MVRDV
Blick auf das Hochhaus, das dem Buchstaben O nachgeformt wird, daneben der Hügelbau.

Quelle: MVRDV

Fast 170 Mio. Euro will die saarländische RVI in das neue Mannheimer Stadtquartier Franklin investieren. Geplant ist der Bau von über 500 Wohnungen, teils in zwei stadtbildprägenden Hochhäusern.

Die notwendigen Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 21.269 qm hat die RVI von der bisherigen Eigentümerin, der MWS Projektentwicklungsgesellschaft (MWSP), Ende Februar gekauft. Insgesamt will RVI auf dem ehemaligen Armeegelände Benjamin-Franklin-Village der US-Streitkräfte am Rande von Mannheim-Käfertal sechs Wohnprojekte realisieren. Die von RVI geplanten rund 500 Wohnungen werden unter anderem in zwei der vier geplanten Hochpunkte auf dem Areal entstehen. Diese 13-stöckigen Hochhäuser formen architektonisch zusammen das Wort "Home" und werden künftig die Stadtsilhouette prägen.

Vertikaler Wohnraum im futuristischen Design

RVI entwickelt das O und das M der Hochhäuser in Buchstabenform, die jeweils durch ihre Form und eine individuelle Farbgebung der Fassade herausstechen werden. Als Architekt zeichnet dafür das Rotterdamer Büro MVRDV verantwortlich. Zielgruppe als Bewohner sind vor allem junge Familien aus Mannheim, "die gewöhnlich die Stadt verlassen, weil attraktiver Wohnraum rar ist", betonen die RVI-Geschäftsführer Edina Szabó und Carsten Buschmann. 2018 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden, die Fertigstellung ist für 2025 geplant.

Neben den beiden Hochhäusern wird RVI vier weitere Grundstücke mit mehreren drei- bis fünfgeschossigen Wohngebäuden entwickeln. Vorab müssen die gesamte Infrastruktur und die Erschließungsstraßen gebaut werden.

Franklin als Modellgebiet der Stadt

Insgesamt sollen in dem neuen Stadtquartier, nur 7 km vom Stadtzentrum entfernt, künftig Mehr- und Einfamilienhäuser für ca. 9.000 Einwohner realisiert werden. Die MWSP hat sich zum Ziel gesetzt, ein "multikulturelles Viertel zu schaffen, das als planerisches und architektonisches Vorbild über die Stadtgrenzen hinaus wirkt." Zur geplanten Diversität des Quartiers gehören Einkaufsmöglichkeiten, Hotel- und Büroflächen, Bildungseinrichtungen und Freizeitangebote. 40% der Gesamtfläche von 144 ha sind für Grün- und Parkanlagen vorgesehen. Ein Fuß- und Radweg quer durch das Areal soll die bisherige Kasernenstruktur aufbrechen. Geplant ist auch ein öffentliches Gebäude in Hügelform mit begrünter Oberfläche, das in der organisatorischen und wirtschaftlichen Verantwortung der PD Capital Holding liegt.

Transaktion: Mannheim, Washington Street 31

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