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Politik | 28.11.2016

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Von Monika Hillemacher

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), Land Sachsen, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V.

Ärger mit Polystyrol stoppt Baustellen

Bild: Pixabay
Viele Bauten sind mit Polystyrolplatten gedämmt. Deren Entsorgung macht Probleme auf den Baustellen, wenn die Platten mit dem Flammschutzmittel HBCD versetzt sind.

Bild: Pixabay

Polystyrol, besser bekannt unter dem Markennamen Styropor, gehörte zu den beliebten Dämmstoffen. Jetzt macht das Material auf den Baustellen große Probleme. Schuld ist eine neue Verordnung. [...]

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Dämmplatten aus Polystyrol sind seit dem 1. Oktober als gefährlicher Abfall klassifiziert, wenn sie das Flammschutzmittel HBCD enthalten. Der Stoff ist inzwischen fast weltweit verboten. Er reichert sich in Lebewesen an, ist giftig vor allem für Wasserorganismen und hat das Potenzial, die Entwicklung von Embryonen zu schädigen. Das Flammschutzmittel ist in so gut wie allen Styropor-Dämmplatten enthalten, die bis vor zwei, drei Jahren in Deutschland verbaut wurden. Jährlich fallen schätzungsweise 42.000 t HBCD-haltige Styroporplatten als Abfall an. Bei der Verbrennung in der Müllentsorgung wird das HBCD vernichtet.