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Märkte | 04.07.2016

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Von Peter Dietz

In diesem Artikel:

Knappes Angebot an Gewerbeobjekten bremst Investmentmarkt

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Der Immobilienmakt der Bankenstadt Frankfurt könnte vom Brexit profitieren.

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Der Anlagedruck bei institutionellen Investoren wird immer größer. Die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien ist riesig, das Angebot aber denkbar knapp. Und so sank das Transaktionsvolumen für Bü [...]

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In den ersten sechs Monaten wurden rund 18 Mrd. Euro in deutsche Gewerbeimmobilen investiert. Etwa ein Drittel davon kam von ausländischen Anlegern. Am meisten wurde in Büroimmobilien investiert (42%), dann folgen Einzelhandelsobjekte (25%), Hotels (11%) und Logistikhallen (10%).

Unter den Top 5-Investmentzentren bleibt Berlin der Hot Spot für Immobilieninvestoren. Das enorme Wachstumspotenzial der Stadt gerade im Hinblick auf den Immobilienmarkt sorgte für einen Transaktionsumsatz von knapp 2,1 Mrd. Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Hamburg und München mit jeweils knapp zwei Mrd. Euro Transaktionsvolumen. In Frankfurt wurden in der ersten Jahreshälfte gut 1,5 Mrd. Euro angelegt, in Düsseldorf waren es 744 Mio. Euro.

Stärkste Käufergruppen waren im Auftrag Dritter tätige Vermögensverwalter (24%) sowie in- und ausländische Offene Immobilien- und Spezialfonds (19%). Auf der Verkäuferseite dominierten erneut Projektentwickler mit einem Marktanteil von 22%. Auch diese Entwicklung ist ein weiteres Indiz für die fortschreitende Angebotsknappheit.

Quellen: CBRE, JLL, Colliers, BNPPRE