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Politik | 24.09.2015

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Von Volker Thies

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesarbeitsgemeinschaft der Immobilienwirtschaft Deutschland (BID), Deutsches Studentenwerk, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • Personen:
    Achim Meyer, Michael Groß, Axel Gedaschko, Heidrun Bluhm, Martin Haag, Achim Meyer auf der Heyde, Christian Kühn, Steffen Bockhahn, Yvonne Magwas
  • Immobilienart:
    Wohnen

Bund soll Wohnungsneubau beschleunigen

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Schneller bauen, für Flüchtlinge, für Studenten und für Menschen, die es in die Städte zieht: Das ist die einhellige Expertenforderung im Bauausschuss des Bundestags.

Bild: Fotolia.de/Horst Schmidt

Mehr Neubau und vor allem mehr sozialer Wohnungsbau, aber auch ein leichterer öffentlicher Zugriff auf private Flächen: Diese Forderungen haben Vertreter der Immobilienwirtschaft, der [...]

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Der GdW hat sich neben den Äußerungen im Bauausschuss auch zu den Beratungen der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin über den weiteren Kurs in der Flüchtlingspolitik positioniert. Gedaschko betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit einer sozialen Betreuung zur dauerhaften Integration der Flüchtlinge. Darüber hinaus müsse die Wohnungsversorgung, nicht nur für Flüchtlinge, von den Bürgermeistern zur Chefsache erklärt werden. Die Kommunen in den starken Wachstumsregionen sollten Wohnungsbaukoordinatoren benennen, die die Länder anteilig mitfinanzieren.

Die Bundesmittel für die soziale Wohnraumförderung in Höhe von derzeit 518 Mio. Euro müssten zweckgebunden sein und auf mindestens doppeltem Niveau über das Jahr 2019 hinaus fortgeführt werden. Allerdings müssen im Gegenzug die Länder auch das bisher vom Bund zur Verfügung gestellte Geld in Form von Zuschüssen ungekürzt für den Neubau und die Instandsetzung stillgelegter Bauten einsetzen.

"Ebenso wichtig ist es, die Baunutzungsverordnung zu überarbeiten, um Hemmnisse für die Aufstockung von Wohngebäuden zu beseitigen", verlangt Gedaschko. Der GdW-Chef fordert weiterhin, die kommunalen Bauämter besser zu besetzen, um die Genehmigungsverfahren drastisch zu beschleunigen. Eine Hilfe dabei könnten so genannte "Typengenehmigungen" für bestimmte Typenhäuser sein, um die Prozessdauer zu verkürzen.